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Großaktionär Knauf baut Beteiligung an Stahlhändler KlöCo ab

شعار Reuters Reuters 02/06/2014

Düsseldorf - Nach der Abfuhr durch KlöCo-Vorstandschef Gisbert Rühl verliert Großaktionär Knauf offenbar das Interesse an dem Stahlhändler.

Knauf habe Ende Mai mitgeteilt, die Schwelle von fünf Prozent der Stimmrechte unterschritten zu haben, teilte KlöCo am Montag mit. Knauf halte danach noch 4,98 Prozent an dem Unternehmen. Der Dortmunder Baustoff-Milliardär Albrecht Knauf war im Februar 2013 über seine ebenfalls im Stahlhandel tätige Knauf Interfer bei KlöCo eingestiegen. Diese hatte für gut 70 Millionen Euro 7,82 Prozent der KlöCo-Papiere gekauft und das Engagement als "strategisch" bezeichnet. Mit dem jetzigen Verkauf hat sich der Einstieg zumindest finanziell gelohnt. Die KlöCo-Aktie kostete Anfang vergangenen Jahres etwa neun Euro, heute sind es drei Euro mehr.

Das Management von KlöCo hatte sich von Anfang wenig begeistert über den Vorstoß des Konkurrenten gezeigt. Die genauen Pläne von Knauf waren im Dunkeln geblieben. KlöCo-Chef Rühl zufolge sprachen Vertreter von Knauf bei einem Treffen über die "industrielle Logik einer Zusammenarbeit". Im vergangenen Sommer erteilte Rühl Knauf dann eine Abfuhr und beendete die Gespräche. Weitere Treffen machten ebenso wenig Sinn wie eine Integration von Knauf Interfer in den Konzern, hatte er betont. Knauf wollte sich am Montag nicht dazu äußern, was aus der restlichen Beteiligung wird. KlöCo wollte den Schritt nicht kommentieren.

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