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Irakische Rebellen nehmen Regierungsgebäude in Mossul ein

شعار Reuters Reuters 10/06/2014 Reuters

Mossul - Islamistische Rebellen haben in der zweitgrößten irakischen Stadt Mossul den Sitz der Provinzregierung eingenommen.

An dem Angriff waren am Montagabend Hunderte Kämpfer beteiligt, die mit Panzerfäusten und schweren Maschinengewehren bewaffnet waren. Der Provinzgouverneur war zunächst eingeschlossen, konnte das Gebäude aber schließlich verlassen. Drei Offiziere sagten der Nachrichtenagentur Reuters, der westliche Teil der Millionenstadt sei nun in der Gewalt der Rebellen. Sie kämpfen sich demnach immer weiter nach Süden vor, wo sich eine große Kaserne und ein Hochsicherheitsgefängnis befinden.

Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Anhänger der Gruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (Isil) könnten innerhalb weniger Tage die ganz Stadt einnehmen, wenn nicht bald Truppen als Verstärkung komme. In Mossul kommt es seit Tagen zu Kämpfen. Isil ist auch im benachbarten Syrien aktiv.

Die türkischen Behörden gehen unterdessen Hinweisen nach, wonach Islamisten in Mossul 28 türkische Lastwagenfahrer entführt haben sollen. Nach Berichten türkischer Medien haben Isil-Kämpfer die Männer gefangengenommen. Die LKW-Fahrer sollten Diesel-Kraftstoff von der südtürkischen Stadt Iskenderun nach Mossul liefern, als sie von den Islamisten überfallen wurden.

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