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Karsai empört über US-Gefangenenaustausch mit Taliban

شعار Reuters Reuters 02/06/2014
India's Prime Minister Narendra Modi (R) shakes hands with Afghanistan's President Hamid Karzai before start of their meeting in New Delhi May 27, 2014. Modi was sworn in as India's prime minister in an elaborate ceremony at New Delhi's resplendent presidential palace on Monday, after a sweeping election victory that ended two terms of rule by the Nehru-Gandhi dynasty.: India's Prime Minister Modi shakes hands with Afghanistan's President Karzai before start of their meeting in New Delhi © REUTERS-Adnan Abidi -INDIA - Tags: POLITICS- India's Prime Minister Modi shakes hands with Afghanistan's President Karzai before start of their meeting in New Delhi India's Prime Minister Narendra Modi (R) shakes hands with Afghanistan's President Hamid Karzai before start of their meeting in New Delhi May 27, 2014. Modi was sworn in as India's prime minister in an elaborate ceremony at New Delhi's resplendent presidential palace on Monday, after a sweeping election victory that ended two terms of rule by the Nehru-Gandhi dynasty.: India's Prime Minister Modi shakes hands with Afghanistan's President Karzai before start of their meeting in New Delhi © REUTERS-Adnan Abidi -INDIA - Tags: POLITICS- India's Prime Minister Modi shakes hands with Afghanistan's President Karzai before start of their meeting in New Delhi

Kabul - Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat sich über den Gefangenenaustausch der USA mit den Taliban empört gezeigt.

Wie aus Präsidentenkreisen am Montag verlautete, wirft Karsai den USA vor, den Friedensplan nicht mehr zu unterstützen. Karsai frage sich, wie der Gefangenenaustausch mit den USA so reibungslos habe verlaufen können, wenn zur gleichen Zeit der Friedensprozess keine Fortschritte mache.

Die Taliban hatten in der Vergangenheit Karsais eigene Hoffnungen gedämpft, durch einen Gefangenenaustausch die Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen. Der Präsident misstraue den US-Absichten in seinem Land nun mehr denn je, hieß es in den Präsidentenkreisen. Karsai hat sich bislang noch nicht öffentlich geäußert.

Die USA hatten gegen die Freilassung von fünf Guantanamo-Häftlingen einen von den Taliban gefangenengehaltenen US-Soldaten freibekommen. Die Taliban erklärten, die Freigelassenen würden den Kampf zwar nicht wieder aufnehmen. Der Austausch solle aber nicht als Geste des guten Willens verstanden werden und auch nicht als Schritt hin zu neuen Friedenverhandlungen mit der afghanischen Regierung. US-Soldat Bowe Bergdahl war am Samstag nach fast fünf Jahren Gefangenschaft in Afghanistan auf Vermittlung Katars freigekommen. Er wurde in das US-Militärkrankenhaus im rheinland-pfälzischen Landstuhl geflogen.

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