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Ahoi! Porsche verliert 911 GT2 RS im Meer, startet Produktion neu

motor1-Logo motor1 21.03.2019 Stefan Wagner

In einem Schiffsunglück gingen vier 911 GT2 RS Kundenfahrzeuge verloren, jetzt hat Porsche versprochen, die Autos nachzubauen

a large ship in a body of water: Vier Porsche 911 GT2 RSs gingen bei einem Schiffsuntergang verloren © Motor1.com Vier Porsche 911 GT2 RSs gingen bei einem Schiffsuntergang verloren

Wenn ein Hersteller eine Serie ultra-limitierter Sportwagen baut, dann gibt er in der Regel eine genaue Anzahl oder einen Zeitraum vor, nach der/nach dem die Produktion endet. Wer dann zu spät dran ist, hat Pech gehabt und muss hoffen, dass er etwas später eine Option auf ein Fahrzeug aus zweiter Hand bekommt. Vermutlich zu einem wesentlich höheren Preis. Aber was passiert eigentlich, wenn man ein Auto aus einer streng begrenzten Serie ergattern konnte, besagtes Auto aber nie bei einem ankommt?

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Klar, das klingt eher ungewöhnlich, ist aber letzte Woche genau so eingetreten. Sie werden es vermutlich in den Nachrichten mitbekommen haben: Die Grande America, ein italienisches Frachtschiff, hat Feuer gefangen und ist vor der französischen Küste gesunken. An Bord waren 2.200 Tonnen Schweröl, 10.000 Kilo Salzsäure, 70.000 Kilo Schwefelsäure, etwa 2.000 Gebraucht-Autos und ... vier nagelneue Porsche 911 GT2 RS. Sie waren auf dem Weg zu ihren (un)glücklichen Besitzern nach Brasilien.

Normalerweise wären die Fahrzeuge nach einer Katastrophe wie dieser für immer verschwunden. Die Käufer würden ihr Geld zurückbekommen und die Welt würde sich weiter drehen. Allerdings handelt es sich hier nicht um gewöhnliche Autos. Es geht um den 911 GT2 RS, den schnellsten Elfer aller Zeiten. Ein 700 PS starkes Meisterwerk für mindestens 285.000 Euro. Da kann man einfach nicht zur Tagesordnung übergehen, nach dem Motto: Tja, blöd gelaufen.

Und so wird es glücklicherweise auch nicht kommen. Wie das US-Automagazin Road & Tack berichtet, hat Porsche Brasilien nämlich ein offizielles Statement abgegeben: "Porsche Brazil bestätigt, dass 37 neue Autos, auf dem Weg von Hamburg, Deutschland nach Santos, Brasilien an Bord der Grande America waren, die am 12. März 2019 ein Meeresunglück nahe der Küste von Brest, Frankreich erlitt."

"Unter den Fahrzeugen waren vier Einheiten des 911 GT2 RS. In einer speziellen Entscheidung und um seine Zusage an seine geschätzten brasilianischen Kunden aufrecht zu erhalten, hat Porsche versichert, dass diese Einheiten nachproduziert werden und zwar so, wie sie ursprünglich bestätigt worden sind."

So etwas gab es vermutlich auch noch nicht. Respekt an Porsche, dass sie die vier im feurigen Schiffsunglück verloren gegangenen GT2 RS nochmal neu bauen. Und das obwohl die Produktion des Autos bereits im Februar diesen Jahres offiziell beendet wurde. Also hält sich dasd Unglück der brasilianischen Kunden doch in Grenzen, sie müssen nun eben einfach ein bisschen länger warten.

Quelle: Road & Track and Autoblog

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