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Baby Bronco basiert auf Ford Kuga - Ford Timberline/Maverick 2020

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 15.04.2019 Holger Wittich
© Ford

Unlängst hatte sich Ford die Namen „Timberline“, „Maverick“ und „Puma“ schützen lassen. Nachdem nun der Ford Puma vorgestellt wurde, bleiben die beiden anderen Namen als potenzielle Kandidaten für den Baby-Bronco. Der wurde im Rahmen einer Händlerpräsentation in Las Vegas auf einigen Fotos schon präsentiert. Sie zeigen den SUV mit kantigem Design sowie auffälliger Front mit runden LED-Tagfahrleuchten. In der Seitenansicht fallen die kräftig ausgestellten Kotflügel sowie ein leichter Knick in der unteren Fensterlinie auf. Das Dach mit Reling ist weiß abgesetzt, die Heckleuchten stehen senkrecht und ragen ein wenig in die hinteren Kotflügel. Im Vergleich zum bereits veröffentlichten dunkleren Teaserbild, passt das Design zum Baby-Bronco. Kleines Schmankerl am Rande: Der Schatten hinter dem mittleren Bild ist noch größer und kastiger und zeigt ein angehängtes Reserverrad. Wir werten die Silhouette als weiteren Hinweis auf den großen Ford Bronco.

Der Ford Timberline aka Maverick basiert auf einer neuen modularen Frontantriebs-Plattform, die ab 2020 für kompakte Modelle bis hin zur Mittelklasse ausgelegt ist. Sie ist vergleichbar mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) von Volkswagen und eine von künftig nur noch fünf Plattformen innerhalb des Ford-Konzerns. Die Amerikaner hatten bereits im Rahmen er der „One-Ford“-Strategie die Plattformen von 30 auf neun reduziert.

Ford Timberline aka Maverick so groß wie Kuga

Im Gegensatz zum Ford Bronco, der auf einer Leiterrahmen-Plattform aufbaut, kommt der Maverick/Timberland auf der Frontantriebsplattform optional mit Allrad daher. In der Größe wird er vergleichbar sein mit dem neuen Ford Escape, der hierzulande als Kuga bekannt ist. Preislich dürfte der Baby-Bronco jedoch deutlich über dem Modell positioniert sein.

Hau Thai-Tang, Ford Vice-President für Produktentwicklung und Einkauf, sagte amerikanischen Medien am Rande der Ford Escape-Präsentation, dass das Unternehmen an einem weiteren Modell auf Kuga/Escape bzw. Focus-Plattform arbeite, ohne dabei einen Hinweis auf den Baby-Bronco zu geben. Das Modell erhalte mehr Bodenfreiheit, eine aufrechtere Windschutzscheibe sowie mehr Radstand und mehr Spurweite. „Wir möchten ein wirklich differenziertes Styling haben. Die Silhouette ist sehr schlank, dynamisch und progressiv. Das Off-Road-Modell wird kantiger sein “, fügte Thai-Tang hinzu. Im Herbst dürfte das Modell dann an den Start gehen.

Beim Styling bedient sich der kleine SUV Retroelementen aus den 60ern, zeigt sich aber auf einem ersten Teaserbild durchaus modern. Kräftig ausgestellte Radkästen flankieren einen schmalen Grill mit grimmig dreinschauenden Scheinwerfern. Der Ford-Schriftzug prangt selbstbewusst an der Front, die auch über einen angedeuteten Unterfahrschutz verfügt. Der Aufbau zeigt sich klassisch mit kantigem Design und umlaufender Dachreling.

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