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Kreuzung aus MTB und Enduro - Elektromotorrad Bykstar aus München

MOTORRAD online-Logo MOTORRAD online vor 3 Tagen Dina Dervisevic

Irgendwo zwischen Mountainbike und Cross-Maschine sortiert sich das Elektromotorrad Bykstar ein, das es in unterschiedlichen Ausführungen geben wird.

© Bykstar

Das Elektromotorrad Bykstar soll wendig und leicht sein wie ein Fahrrad und dabei leistungsstark und schnell wie ein ausgewachsenes Motorrad.

Reichweite und Leistung

Für die Reichweite in der Stadt gibt der Hersteller bis zu 85 Kilometer an, für den Offroad-Einsatz soll die 2,65 kWh-Batterie Saft für zwei Stunden liefern, im Normalbetrieb sollen es 2,5 Stunden sein. Dank der Schnellladefunktion soll der austauschbare Akku in 60 Minuten aufgeladen sein. Der Elektroantrieb mit zwölf kW Maximalleistung und einem Leistungsgewicht von 3,92 kg/kW könnte das Bykstar auf 100 km/h beschleunigen, ist aus Sicherheitsgründen aber auf 70 km/h gedroselt.

Fahrwerk und Rahmen

Die Downhill-Race-Federgabel sorgt für 200 mm Federweg vorne während die Freeride- und Downhill-Federung hinten 220 mm Federweg bereitstellt. Die Vorderradfelge ist 26 Zoll groß, die Felge am Hinterrad kommt auf 24 Zoll. Vorne wird per hydraulischer Scheibenbremse mit 203 mm-Disc verzögert.

Der Aluminiumrahmen ist in Plattformbauweise ohne Schweißnähte gefertigt. Der Lenkkopfwinkel liegt bei bei 65 Grad. Auf die Waage bringt das Elektromotorrad Bykstar insgesamt 47 Kilogramm, wovon 13 Kilo auf das Konto des Akkus gehen.

Bykstar in 4 Ausführungen

Je nach Anspruch und Einsatzgebiet sollen Interessenten die Wahl zwischen vier Ausführungen des Bykstars haben: Eine Geländeversion mit grobstolligen Enduroreifen und mehr Federweg wird als erstes auf den Markt rollen. Bei einer individuell konfigurierbaren Custom-Version mit eloxiertem Rahmen sollen Fahrmodi und Motor- beziehungsweise Batterieleistung nach Bedarf geordert werden können. Das Bykstar Urban soll straßenzulassungsfähig sein und der Fahrzeugklasse L1E entsprechen, also auf 45 km/h gedrosselt sein. Eine Transportversion davon ist für Kuriere und Zustelldienste gedacht sowie für Privatpersonen, die auch beim Transport in Zukunft gerne auf ein Auto verzichten möchten.

Entwicklung und Marktstart

Das Produkt ist wohl annähernd ausgereift, das junge Unternehmen steht allerdings noch ganz am Anfang, weshalb es noch keinen konkreten Termin für den Markstart gibt. Genau Preise für die unterschiedlichen Varianten stehen auch noch nicht fest, sicher ist aber, dass es bei um die 6.999 Euro los geht.

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