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Black-Friday-Abzocke: Nur jedes zweite Angebot lohnt sich

t3n Magazin-Logot3n Magazin vor 3 Tagen Yvonne Göpfert
Der Black Friday Wahnsinn schlägt bald wieder zu. Doch Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen. © millefloreimages - Fotolia.com Der Black Friday Wahnsinn schlägt bald wieder zu. Doch Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen.

Schnelles Schnäppchen am Black Friday? Eure Chancen stehen 50:50. Höhere Rabatte shoppt ihr am Cyber Monday.

Am 24. November ist es wieder so weit: Black-Friday-Angebote locken Schnäppchenjäger in die Online-Shops. Am 27. November dann startet die Cyber-Monday-Party. Doch Achtung: Nicht überall, wo ein Rabattschild drauf klebt, holt ihr auch einen echten Preisvorteil raus. Wie lohnenswert die Angebote wirklich sind, hat das Vergleichsportal

guenstiger.de

anhand der Händleraktionen 2016 geprüft. Das Fazit: Bei der Amazon-Cyber-Week können Käufer weitestgehend sparen, wenn auch nicht in der angegebene Höhe. Beim Black Friday dagegen heißt es wirklich Augen auf! Denn nur jeder zweite Deal lohnt sich.

guenstiger.de untersuchte die Rabattaktionen von zehn Onlineshops und stellte fest: Bei einem Viertel der vermeintlichen Top-Angebote zahlten Käufer am Ende mehr als bei konkurrierenden Händlern. 24 Prozent der Schnäppchen entsprachen tatsächlich den üblichen Marktpreisen – auch hier war nix gespart.

102 der 200 Stichproben kosteten dagegen tatsächlich weniger. Mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 14 Prozent gab es die besten Angebote bei Saturn, gefolgt von Amazon und Comtech, die jeweils durchschnittlich 13 Prozent günstiger als die Mitbewerber waren.

Kosmektik, Mode. und Lebensmittel sollen laut mydealz.de die großen Renner am Black Friday werden. © mydealz.de/Pepper Media Holding Kosmektik, Mode. und Lebensmittel sollen laut mydealz.de die großen Renner am Black Friday werden.

Black Friday: Rabatte täuschen

Bei den Stichproben der Cyber-Monday-Week gab Amazon Ersparnisse von durchschnittlich 33 Prozent an. Doch auch hier wieder Augenwischerei: Der Nachlass wurden oftmals anhand der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) statt des Straßenpreises berechnet. Und der liegt in aller Regel deutlich höher, sodass ein größerer Rabatt ausgewiesen werden konnte.

„Käufer sollten bei Rabattaktionen den Streichpreisen lieber keine Beachtung schenken“, meint Nicole Berg, Communications-Manager bei guenstiger.de. „Anhand von Preishistorien, die zeigen, wie sich ein Produkt in den vergangenen Wochen preislich entwickelt hat, kann das Sparpotential weitaus besser beurteilt werden.“

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Black Friday wächst munter weiter

1,1 Milliarden Euro gaben Verbraucher 2016 am Black Friday-Wochenende aus – 19,1 Prozent mehr als noch 2015. Bleibt das Wachstum konstant, setzen Händler dieses Jahr 1,3 Milliarden Euro um. Ein großes Stück vom Kuchen dürfte dabei auf Händler von Drogerieartikeln, Mode und Lebensmittel und auf den Internethandel entfallen. Dies zeigt eine repräsentative Studie der Shopping-Community mydealz.de.

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