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Insider - Bund erwägt Verstaatlichung von Gasimporteur Sefe

Reuters-Logo Reuters 22.09.2022
ARCHIV: Ein Manometer bei der Gashandelsgesellschaft VNG AG in Bad Lauchstädt, Deutschland © Reuters/ANNEGRET HILSE ARCHIV: Ein Manometer bei der Gashandelsgesellschaft VNG AG in Bad Lauchstädt, Deutschland

Düsseldorf (Reuters) - Nach der Verstaatlichung von Uniper könnte auch der Gas-Importeur Sefe (Securing Energy for Europe) verstaatlicht werden.

Das sei eine Option, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte am Donnerstag zuerst darüber berichtet. Die frühere Gazprom Germania ist noch im Besitz des russischen Energiekonzerns Gazprom. Sie steht aber unter Treuhandschaft des Bundes, um die Versorgungssicherheit in Deutschland mit Gas zu gewährleisten.

"Es laufen in der Bundesregierung Gespräche zur Zukunft von Sefe", sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums. Experten halten eine Verstaatlichung für wahrscheinlich, allerdings dürfte dies noch einige Wochen dauern.

(Bericht von Tom Käckenhoff, Christoph Steitz, Christian Krämer, redigiert von Hans Seidenstücker; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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