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Diese Gesundheitsgefahren lauern in Fertigprodukten

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 20.03.2016 Hannah Frey

Diese Gesundheitsgefahren lauern in Fertigprodukten © Getty Images Diese Gesundheitsgefahren lauern in Fertigprodukten

Sich von Fast Food, Convenience- und Fertigprodukten zu ernähren ist für den Körper so, als würden Sie minderwertiges Motoröl in Ihr Auto füllen. Das Auto wird zwar weiter fahren, auf lange Sicht aber kann der Motor Schaden nehmen.

Doch nicht selten gehen wir mit unserem Körper sorgloser um als mit unserem Auto und »befüllen« ihn mit minderwertigen Fertigprodukten – gleichzeitig erwarten wir Höchstleistungen von ihm.

Zusatzstoffe können Allergien auslösen

Viele versteckte Zusatzstoffe stehen im Verdacht, chronische Krankheiten und Allergien auszulösen. So soll Glutamat, ein Geschmacksverstärker, Migräne verursachen, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel sollen den Sauerstofftransport im Blut negativ beeinflussen und Allergien und Konzentrationsprobleme auslösen.

Künstliche Farbstoffe scheinen ebenfalls Allergien auszulösen und einige sollen sogar krebserregend sein.

Außerdem machen Fertigprodukte dick, denn sie enthalten meistens zu viel Zucker, Salz und Fett, dafür aber kaum oder keine Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Fertigprodukte begünstigen die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Beachten Sie: Damit die Limonade eines Herstellers immer gleich schmeckt, muss sie mit künstlichen Aromen versetzt sein. Bei der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln werden gesunde Inhaltsstoffe zerstört und ungesunde Stoffe zugesetzt.

Bei Convenience Food wird der Geschmack gezielt so verstärkt, dass man immer mehr davon essen will. Wer etwa kann nach einer Handvoll Chips aufhören? Die Transfette in den Chips führen zu Fettablagerungen am Bauch, was Diabetes und Herz-Kreislauf- Erkrankungen begünstigt, und stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen.

Die Zusatzstoffe Acrylamid und Glycidamid gelten ebenfalls als krebserregend.

Der regelmäßige Verzehr von Geschmacksverstärkern, zu viel Salz und künstlichen Aromen lässt zudem den Geschmackssinn abstumpfen.

Der hohe Salzgehalt in Fertigprodukten begünstigt ebenfalls die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alle Auswirkungen der Zusatzstoffe auf unsere Gesundheit sind aber noch gar nicht erforscht.

Schwefeloxid kann krank machen

Zusatzstoffe verstecken sich jedoch auch in Lebensmitteln, von denen man dies überhaupt nicht erwartet. So enthalten getrocknete Aprikosen, aber auch getrocknete Tomaten häufig Schwefeloxid (E 220). Das Antioxidationsmittel sorgt dafür, dass die Aprikosen orange und die Tomaten rot bleiben. Ungeschwefelt wären sie bräunlich und daher nicht mehr so ansehnlich – jedoch viel gesünder. Schwefeloxid steht in Verdacht, Asthma, Migräne und Magen-Darm-Beschwerden auszulösen.

Spargelcremesuppe aus der Tüte – das steckt drin

Dafür, dass eine Spargelcreme-Tütensuppe nach Spargel schmeckt, sind lediglich fünf Prozent getrockneter, pulverisierter Spargel verantwortlich – und Unmengen an Aromen und Geschmacksverstärkern.

Eine handelsübliche Tütensuppe enthält folgende Zutaten: Stärke, Palmfett, Maltodextrin, Speisesalz, Zucker, Reismehl, Weizenmehl, Spargel, Maismehl, Laktose, Hefeextrakt, Milcheiweiß, natürliches Aroma, Mais, Fruktose, Gewürze, Citronen- und Apfelsäure.

Spätestens, wenn der Spargel bei einer Spargelcremesuppe erst an achter Stelle auf der Zutatenliste auftaucht, sollten Sie skeptisch werden. Denn die Inhaltsstoffe werden absteigend nach der Menge, die im Produkt vorkommt, aufgelistet. Zudem ist die Suppe aus der Tüte voller Zutaten, die Sie niemals einkaufen würden, wenn Sie vorhätten, sich selbst eine Spargelsuppe zu kochen.

Was Sie essen können, wenn Sie Fertigprodukte vom Speiseplan streichen? Autorin Hannah Frey verrät es Ihnen im GU Buch „Clean Eating Basics“ auf www.gu.de.

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