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Trainer erklären: Ist es sinnvoll, den Bauch jeden Tag zu trainieren?

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 17.04.2019 Larissa Hellmund
© Unsplash.com / Christopher Campbell Es ist eine gängige Fitnessweisheit, nicht zwei Tage hintereinander die gleiche Muskelgruppe zu trainieren. Bei Beinen, Armen und Po hat es sich längst etabliert. Nur die Bauchmuskeln fordern wir gerne bei jedem Training. Aber ist das eigentlich sinnvoll?

Kurz noch zum Trainingsabschluss: Einmal schnell in die Plank gehen oder noch ein paar Beinlifts machen – kann ja nicht schaden.

Die Vorstellung, damit die Verbrennung noch einmal etwas angekurbelt zu haben und so dem Traum vom Sixpack etwas näher zu kommen, ist einfach zu verlockend.

Aber macht das auch Sinn? Oder sollten wir auch unsere Bauchmuskeln lieber in Intervallen trainieren?

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Trainer raten von täglichem Bauchmuskeltraining ab

Lee Wratislaw, zertifizierter Personal Trainer im Gold's Gym in den USA, empfiehlt bei 'popsugar', ABS-spezifische Trainingseinheiten nur zwei- bis dreimal pro Woche durchzuführen: 

"Es scheint da ein Missverständnis zu geben, dass mehr beim Bauchtraining auch immer ein besser ist. Du musst den Bauchmuskeln Zeit geben, sich genauso zu erholen wie andere Muskelgruppen des Körpers."

Wenn du richtig trainierst, arbeiten die Bauchmuskeln nämlich sowieso in fast jeder Übung automatisch mit: Von Cardio über Gewichtheben zu Kniebeugen und Deadlifts – die Körpermitte sollte immer mit angespannt werden.

Wenn es dann zum gezielten Training kommt, ist die Häufigkeit des Bauchmuskeltrainings viel irrelevanter als die Art der Übungen, die du machst, meint Evan Metzger, ACE Fitnesstrainer in Milwaukee. 

Vor allem Abwechslung sei wichtig, um stark und stabil im Körperzentrum zu werden.

Hier ein paar Beispielübungen, die sich aufgeteilt auf verschiedene Tage anbieten:

 
  1. Rotationsübungen: Seitenrotationen im Stehen mit einem Medizinball oder russische Drehungen auf dem Boden.
  2. Stabilitätsübungen: Mach den Farmer‘s Walk, indem du zwei Gewichte rechts und links in einem Abstand von circa zehn Zentimetern von deinem Körper hältst und damit auf und ab gehst. Im nächsten Schritt werden die Gewichte über den Kopf gehoben.
  3. Dehnungsbewegungen: z.B. Sit-ups oder Rückenstreckungen am Gerät.

Bauchmuskeln vor jedem Training aufwärmen

Generell ist es empfehlenswert, die Bauchmuskeln vor dem Training aufzuwärmen, egal ob es sich um Cardio- oder Krafttraining handelt.

Das lenkt den Fokus schon vor dem Training auf die Körpermitte und erleichtert dadurch, den Bauch durchgehend auch indirekt mitarbeiten zu lassen.

Hier sind ein paar normale Planks und seitliche Brettübungen eine gute Idee. Auch Hollow Holds, bei denen Beine und Arme in der Rücklange vom Boden angehoben werden, bieten einen guten Einstieg ins Training.

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