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Dicolfenac, Aspirin und Co.: Schmerzmittel: Das sind die Alternativen zu Ibuprofen

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 19.11.2018 BUNTE.de
Schmerzmittel.jpg © Bereitgestellt von BUNTE.de Schmerzmittel.jpg

Wenn der Kopf pocht oder es im Rücken zwickt, ist es einfach, schnell eine Tablette einzunehmen. Doch das gängige Mittel Ibuprofen birgt einige Gefahren. Das sind die besten Alternativen zu dem Schmerzmittel.

Schmerzmittel gehören zu den am meisten verkauften, rezeptfreien Medikamenten. Ibuprofen wird besonders gerne gekauft, kann aber schlimme Nebenwirkungen haben. Es kann unter anderem zu Unfruchtbarkeit bei Männern führen. Es gibt Alternativen, aber diese solltest du ebenfalls nicht gedankenlos einnehmen, da auch die Nebenwirkungen haben. Bevor du anfängst, Schmerztabletten zu nehmen, solltest du auf jeden Fall mit deinem Arzt sprechen.

Am verbreitetsten sind diese Mittel:  

  • Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS)

  • Diclofenac

  • Paracetamol

Ein wichtiger Unterschied: Diclofenac und Aspirin sind sogenannte „saure Schmerzmittel“. Sie wirken nicht nur gegen Schmerzen, sondern sind auch entzündungshemmend. Allerdings schaden sie bei regelmäßiger Einnahme dem Magen. Besonders problematisch ist das bei Aspirin. Das Mittel wirkt zusätzlich blutverdünnend und kann Magenblutungen auslösen. Die Schmerzmittel können außerdem das sogenannte „Aspirin-Asthma“ auslösen, sind also für Asthmatiker nicht ideal.

Paracetamol dagegen wirkt nicht entzündungshemmend. Es ist für den Magen besser verträglich und auch für Asthmatiker unproblematisch. Sogar Kinder und Schwangere können das Mittel in niedrigen Dosen nehmen. Problematisch kann Paracetamol bei regelmäßiger Einnahme für die Leber werden.

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Aspirin

Wirkt gegen Kopfschmerzen und Fieber und das recht schnell. Vorsicht bei Magenproblemen und Asthma. Außerdem wirkt Aspirin blutverdünnend. Es sollte nicht genommen werden, wenn die Monatsblutung oder ein operativer Eingriff bevorstehen.

Neue Studie zeigt: Ibuprofen ist ein Schmerzmittel mit gefährlichen Nebenwirkungen. Welche das sind, lies hier!

Diclofenac

Besonders bei Gelenkbeschwerden ist Diclofenac beliebt. Es wirkt schnell und langanhaltend, darf aber nur kurzzeitig eingenommen  werden. Sonst drohen Magengeschwüre oder Herzprobleme.

Paracetamol

Bei leichtem Fieber und Schmerzen wirkt Paracetamol schnell. Das Mittel darf teilweise auch Kindern und Schwangeren gegeben werden. Bei regelmäßiger Einnahme leidet aber die Leber. Paracetamol hat außerdem keine entzündungshemmende Wirkung.

Naproxen

Noch relativ unbekannt, weil es bis vor einigen Jahren verschreibungspflichtig war. Dieses Schmerzmittel wirkt gut bei Regelschmerzen. Auch hier drohen bei zu langer Einnahme aber Schäden am Herzen oder im Magen.

Fazit: Nur, wenn es wirklich nötig ist

Die einen sind schlecht für Herz und Magen, die anderen für die Leber, zumindest bei dauerhafter Einnahme. Du solltest daher generell nur zu Schmerzmitteln greifen, wenn es unbedingt nötig ist. Manche Experten fordern sogar eine generelle Verschreibungspflicht.

Bei einer kurzzeitigen Einnahme sind die oben genannten Mittel aber gute Helfer. Dauern Schmerzen länger als ein paar Tage an, solltest du ohnehin zum Arzt gehen.

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