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Neue Corona-Studie: Virus auch für junge Menschen gefährlich

NOiZZ-Logo NOiZZ vor 3 Tagen NOIZZ-Redaktion

Ich bin jung und der Coronavirus kann mir gar nichts! Hauptsache ich stecke meine Oma nicht an, richtig? Geht so. Eine neue Studie gibt jetzt neue Hinweise darauf, dass Covid-19 auch für junge Menschen eine große Gefahr darstellen kann.

Jung und eigentlich ziemlich fit: Auf wen das zutrifft, der*die konnte zu Beginn der Pandemie – damals, als der Virus noch so neu und gruseliger war als jetzt – erstmal aufatmen! "Selbst wenn ich Corona kriege, ich bin jung, ich werde nicht dran sterben", hörte man viele übermütig herum posaunen. Dass das natürlich nur die eine Hälfte der Medaille und ziemlich unsensibel gegenüber Älteren oder Kranken ist, verstanden die meisten dann auch schnell. Und trotzdem: Als junger Mensch ging man bisher zumindest mit einem halbsicheren Gefühl durch die Welt. Bis jetzt? Eine neue Studie legt jetzt nämlich nahe: Auch für die Jüngeren unter uns kann der Virus ziemlich gefährlich sein!

Auch junge Menschen müssen wegen des Coronavirus ins Krankenhaus, manchmal sogar auf die Intensivstation

Für die Studie, die jetzt im Fachmagazin "Jama" veröffentlich wurde, untersuchten Forscher*innen die Fälle von insgesamt 3.222 Amerikaner*innen im Alter von 18 bis 34 Jahren. Alle waren an Corvid-19 erkrankt und wurden deshalb ins Krankenhaus eingeliefert. Was der These, jüngere Menschen würden problemlos durch die Infektion spazieren, direkt mal einen Dämpfer verpasst. Noch schlimmer: 684 der Patient*innen mussten auf der Intensivstation behandelt werden, 331 benötigten sogar künstliche Beatmung.

>> Corona: Was wir bisher wirklich über das Virus wissen – und was nicht

Laut den Forscher*innen fiel allerdings auch auf, dass viele der Patient*innen an Diabetes litten. Demnach scheint sich bei jungen Menschen das zu bestätigen, was für Ältere längst gilt: Wenn du gesundheitlich angeschlagen bist, kann dich Covid-19 härter treffen.

Hilft Vitamin D gegen Corona?

Schon zu Beginn der Pandemie wurden Stimmen laut, die mutmaßten, dass Covid-19 durch einen Vitamin-D-Mangel begünstigt würde. Eine neue Studie gab kürzlich spannende Hinweise darauf, dass die Hypothese stimmen könnte.

Einen Corona-Impfstoff gibt es bisher noch nicht © Getty Images / Yulia Reznikov Einen Corona-Impfstoff gibt es bisher noch nicht

Professor David Meltzer der Universität von Chicago untersuchte dazu die Unterlagen aller Patient*innen, die auf Covid-19 getestet worden waren und deren Vitamin-D-Spiegel im Vorjahr in der Universität gemessen wurden. Dabei fand er signifikante Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Covid-19 und Vitamin-D-Mangel. Mehr dazu liest du hier >> Bedeutet ein Vitamin-D-Mangel ein größeres Corona-Risiko? Es gibt spannende neue Erkenntnisse

lsk

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