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Studie: Harte, körperliche Arbeit verkürzt das Leben

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 16.05.2018 Olivia Samnick
Körperliche Arbeit © iStockphoto Körperliche Arbeit

Männer, die in ihrem Beruf schwer körperlich schuften müssen, senken damit die eigene Lebenserwartung – dieses Ergebnis schlossen Forscher aus einer Studie.

Wer in einem physischen Beruf arbeitet, etwa auf dem Bau, muss mit einer Verkürzung seiner Lebenszeit rechnen - so die Ergebnisse neuester Forschung des VU University Medical Center in Amsterdam

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Frühes Ableben durch geringe Freizeitaktivität

193 696 Probanden wurden in der Untersuchung berücksichtigt. Es zeigte sich, dass körperlich fordernde Arbeiten das Risiko, früh zu sterben signifikant erhöhen. Im Vergleich zu Büroarbeiten, lag die Wahrscheinlichkeit eines verfrühten Ablebens um 18 Prozent höher.

Studienleiter, Pieter Coenen vom VU University Medical Center in Amsterdam, beschrieb den Grund gegenüber "CBS News":

„Die Männer, überwiegend aus sozioökonomisch schwächeren Gruppen, sind im Beruf ungesunder körperlicher Arbeit ausgesetzt und profitieren nur bedingt von Positiveffekten, den körperliche Freizeitaktivitäten haben.“

Verständlich, denn wer bereits im Beruf schwer schwitzen muss, hat wenig Lust auch noch als Hobby körperliche Spitzenleistungen zu erbringen.

Die Lebenserwartung anheben

150 bis 300 Minuten moderate körperliche Aktivität empfiehlt der   - egal, ob in der Freizeit oder bei der Arbeit. Diesen Wert überschreiten manche Arbeiterklassen um ein vielfaches, etwa Bau- oder Mienenarbeiter.

Um deren Lebenserwartung entgegen der Studienprognose zu erhöhen, gilt es die Dauer körperlicher Anstrengung zu verringern, meint Coenen. Das sei natürlich nicht immer möglich, jedoch solle man versuchen in zu sein, um die Arbeitsbelastung auszugleichen.

Unterschied zwischen Fitnesssport und körperlicher Arbeit

David Katz vom Yale-Griffin Prevention Research Center betont, die körperliche Beanspruchung im Job nicht mit Fitness über einen Kamm zu scheren:

In seiner Freizeit zu trainieren, sei mit körperlichen und verknüpft. Physische Arbeit ist jedoch oft zermürbend repetitiv und belastet dadurch bestimmte Körperpartien auf regelmäßiger Basis. Beides stünde in keinem Verhältnis zueinander.

Dieerschienen im „British Journal of Sports Medicine“.

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