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Neue Studie: Dieses Brot ist gut für Ihr Herz!

GQ-Logo GQ 14.08.2019 GQ.de
Body-Care-Gesundheit-Studie-Roggenbrot.jpg © Getty Images Body-Care-Gesundheit-Studie-Roggenbrot.jpg

Die Finnen lieben Roggenbrot. Es gehört zum nationalen Grundnahrungsmittel und ist tief in der finnischen Kultur verankert. Wie gesund der regelmäßige Verzehr ist, hat nun ein Forscherteam der University of Eastern Finland nachgewiesen. Demnach kann Roggensauerteig unsere Darmflora positiv verändern, das Herz schützen und den Blutzuckerspiegel verbessern. (Lesen Sie auch: Wie wichtig ist Vitamin C wirklich?)

Studie: Roggen verbessert den Blutzuckerspiegel

Dass Roggen gesund ist, ist schon länger bekannt. Nur die Gründe waren bisher noch weitestgehend ungeklärt. So gibt es beispielsweise den sogenannten Roggen-Effekt, der dafür sorgt, dass Roggenbrot eine geringere Insulin-Reaktion hervorruft als Weizenbrot. Der Blutzuckerspiegel fährt also weniger Achterbahn, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Die finnische Studie hat nun herausgefunden, dass ein Zusammenspiel von Mikroben für die gesundheitlichen Vorzüge von Roggenbrot verantwortlich ist. (Lesen Sie auch: Zu viel Zucker – diese 5 Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen.)

Roggenbrot ist gesund: Bakterien sind die heimlichen Stars

Demnach tragen sowohl die Milchsäurebakterien im Sauerteig als auch die Bakterien im Dickdarm zu den gesundheitlichen Vorteilen bei. Die Milchsäurebakterien fermentieren nicht nur den Teig, sondern verändern auch die bioaktiven Substanzen im Roggen. Dabei werden bestimmte Aminosäuren und Peptide gebildet, die den Insulin-Stoffwechsel positiv beeinflussen. Doch damit nicht genug: Die im Roggen enthaltenen Substanzen sind wie Dünger für bestimmte Bakterien im Dickdarm. Diese produzieren wiederum Substanzen, die laut den Forschern das Herz-Kreislauf-System schützen können.

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Sowohl die im Roggen enthaltenen Phytochemikalien als auch die Darmmikroben spielen laut den Wissenschaftlern vor allem im Team ihre gesundheitlichen Vorzüge aus. “Die wichtige Rolle, die Darmmikroben für die menschliche Gesundheit spielen, ist in den letzten Jahrzehnten immer deutlicher geworden. Deshalb sollten die Darmmikroben sehr gut gepflegt werden. Es ist eine gute Idee, unnötige Antibiotika zu vermeiden und die Darmmikroben mit optimaler Nahrung zu füttern – zum Beispiel mit Roggen”, merkt der Wissenschaftler Ville Koistinen von der University of Eastern Finland an.

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