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Panettone, Ceviche und Pumuckl-Eis! Design-Star Sebastian Herkner übers Kochen und Genießen

AD Magazin - Architectural Digest-Logo AD Magazin - Architectural Digest vor 3 Tagen Leonie Rolinck

Geschmacksfragen

Sebastian Herkner © Commerz Real Sebastian Herkner

Wie Sebastian Herkner zwischen seinen zahlreichen Projekten überhaupt Zeit zum Kochen findet? Wissen wir nicht. Verraten hat er uns in den „Geschmacksfragen“ aber, mit wem er in Kolumbien zum ersten Mal Ceviche gegessen hat und weshalb seine Rezeptsammlung an Weihnachten Zuwachs bekam.

AD: Was haben Sie zuletzt gegessen?

Sebastian Herkner: Ein Stück Panettone, den mein Studio von unserem Kunden Pedrali zu Weihnachten bekommen hat.

Ein Gericht, das an miesen Tagen die innere Sonne anknipst?

Pasta al Limone, frei interpretiert nach dem Restaurant „La Latteria“ in Mailand.

Was ist Ihre Schokoladenseite?

Das Innere – wie bei Pralinen.

.. und Ihr Lieblings-Kochbuch?

Das Jerusalem Kochbuch und eine Mappe mit Rezepten meiner Mutter, die jedes Jahr zu Weihnachten um eins ergänzt wird. Dieses Mal war es das Familienrezept für Kirschenmichel.

Wer hat bei Ihnen zu Hause die Küchenschürze an?

Meist hängt sie am Haken und ich koche in meiner Alltagskleidung.

Kochen, backen – oder beides?

Ich übernehme das Kochen und mein Mann Manuel das Backen.

Einzelkämpfer oder Teamplayer – kochen Sie lieber allein oder gemeinsam?

Am liebsten allein, und die Gäste genießen schon mal den Aperitif.

Was vermissen Sie in Ihrer Küche?

Ein Teppanyaki-Feld. Das ermöglicht ein freieres Braten von Sea-Food, Fleisch oder Gemüse.

Gas, Elektro, Induktion?

Da bin ich nicht wählerisch. Wichtiger sind doch die Zutaten, ihre Qualität und Herkunft!

Schon mal ein Gericht bestellt, nur weil der Name so verlockend klang? Welches?

Ja – als Kind war es definitiv das „Pumuckl“-Eis.

Welches Wort lässt Ihnen sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen? Weshalb?

Ceviche! Zusammen mit Ana Maria, der Gründerin von Ames, habe ich meine erste Ceviche in Cartagena in Kolumbien gegessen. Das Gericht ist simpel und sehr erfrischend.

Welche Koch-Inspiration haben Sie von einer Reise mitgebracht?

Viele Gewürze aus Marokko und getrockneten Knoblauch aus Japan.

Heute ist ein Tag für …

... eine gute und ehrliche Brotzeit.

Ein Rezept, an das Sie sich noch nie herangetraut haben?

Einen Thanksgiving-Truthahn.

Kochen und Essen sind ja oft mit Ritualen oder Gewohnheiten verbunden. Ist das bei Ihnen auch so?

An Weihnachten gibt es immer ein Gericht, das man an anderen Tagen nicht essen darf. :) Bei uns sind das jedes Jahr panierte, zu Schnecken gerollte Bratwürste mit Rotkraut und Bratkartoffeln.

Sebastian Herkner © Commerz Real Sebastian Herkner
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