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Vegan essen zu Ostern

GLAMOUR-Logo GLAMOUR vor 6 Tagen Anna Bader
© Instagram.com/shaunteocreations

Osterlamm, Braten und das legendäre Osterei. Ohne geht es zu Ostern wohl kaum, oder? GLAMOUR sagt doch! Hier finden Sie vegane Rezepte und Ideen für Ostern

Ostern ist fast so schön wie Weihnachten – die ganze Familie kommt zusammen und es darf nach der Fastenzeit endlich wieder geschlemmt werden. Doch was, wenn man auf tierische Produkte komplett verzichtet und sich vegan ernährt? Sind Ostern ohne Ei und Lamm überhaupt möglich? In Zeiten von Ersatzprodukten definitiv. Denn Backen, Braten & Co. geht jetzt auch ganz einfach in vegan. Wetten, Ihre Familie vermisst überhaupt nichts und möchte ab sofort immer vegan Ostern feiern?   

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Vegane Ostern: Backen   

Vegan backen zu Ostern? Geht ganz einfach! Super sind zum Beispiel Hefegebäcke, die als Bindemittel Hefe statt Eiern verwenden. Aber auch Muffins und Osterlamm sind ohne Probleme möglich.     

Rezept: Veganer Osterzopf

Zutaten: 

  • 500 g Mehl 
  • 50 g Zucker 
  • 75 g vegane, flüssige Margarine 
  • 250 ml Pflanzenmilch 
  • 1 Tüte Trockenhefe 
  • 1 Prise Salz     

So geht's: 

Alle Zutaten miteinander vermischen. Unbedingt darauf achten, dass die Margarine flüssig (aber nicht heiß!) ist und die Pflanzenmilch auf Zimmertemperatur. Den Teig mit der Hand fünf Minuten verkneten und anschließend den Hefeteig abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort für ein bis zwei Stunden ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Hefeteig nochmals gut durchkneten. Am besten geht das auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche. Den Teig in drei oder vier Teile unterteilen. Aus diesen Dreiviertel-Teilen formt man Stränge und flicht diese zu einem Zopf. Den Hefezopf auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Mit lauwarmer Pflanzenmilch bestreichen und nach Wunsch dick mit Hagelzucker oder Mandelstückchen verzieren. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen.

Rezept: Vegane Muffins mit Hase

Zutaten: 

  • 300 g Weizenmehl 
  • 120 g Zucker 
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 TL Matcha 
  • 6 EL Rapsöl 
  • 100 g Aprikosen (Dose) 
  • 50 ml Aprikosensaft (Saft von Aprikosen) 
  • 150 ml Hafermilch     

Für die Osterdeko 

  • 300 g Puderzucker 
  • 8 EL Zitronensaft 
  • ½ TL Matcha (love blend) 
  • Zuckerstreusel       

So geht's:

Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. In einer großen Schüssel Weizenmehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Matcha vermischen. Aprikosensaft, Rapsöl und Hafermilch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden und zu dem Teig geben. Nochmals gut verrühren. Den Teig in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C etwa 15 – 20 Minuten backen. Für die Osterdeko jeweils 150 g Puderzucker mit 4 EL Zitronensaft verrühren. Für den grünen Zuckerguss noch einen ½ TL Matcha hinzugeben. Die abgekühlten Muffins mit Zuckerguss bestreichen und die Zuckerstreusel darüber streuen.

Rezept: Veganes Osterlamm

Zutaten:

  • 240g Mehl 
  • 125g vegane Margarine 
  • 80g Zucker 
  • 80g gemahlene Mandeln 
  • 1 Packung Vanillezucker 
  • 140 ml Sojamilch 
  • 1/2 TL Backpulver 
  • 1/2 TL Natron 
  • 15 g Kochschokolade vegan       

So geht's:

Den Backofen auf 160 Grad bei Umluft vorheizen. Anschließend den Zucker, die Margarine und den Vanillezucker mixen, bis eine schaumige Masse entsteht. Dann alle weiteren Zutaten hinzufügen – die Kochschokolade zuvor in ganz kleine Stücke schneiden. Anschließend alles zusammen mischen, bis ein fester Teig entsteht. In die Osterlammform geben und etwa 50 Minuten backen. Sobald das Osterlamm fertig ist, vorsichtig aus der Form lösen. Etwas Staubzucker darüber geben – fertig!

Ich bin (Beauty-)Veganer

Vegane Ostersüßigkeiten

Klar, immer mehr Hersteller bieten vegane Süßigkeiten an. So gibt es Fruchtgummi, Oster-Schokoladeneier und viele andere fertige Süßwaren in veganer Variante. Man kann die kleinen Köstlichkeiten aber auch selbst herstellen. Zum Beispiel so:     

Rezept: Ostererdbeeren statt Osterei

Zutaten: 

  • Weiße vegane Kuvertüre 
  • Fruchtsaft oder Lebensmittelfarbe 
  • Zuckerperlen oder vegane Streusel     

So geht's:

Zunächst vegane weiße Kuvertüre im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Dann die Schokolade mit Lebensmittelfarbe (oder Fruchtfarbe, z.B. Himbeersaft) einfärben, die Erdbeeren eintauchen und mit veganem Zuckerwerk garnieren.   

Rezept: Vegane Pralineneier mit Kokos und Erdnussbutter

Zutaten: 

  • 225g veganer Cream Cheese 
  • 2 EL Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • 125g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt oder Vanille-Back 100g Kokosflocken 
  • vegane weiße Schokolade zum Überziehen       

So geht's:

Den Cream Cheese und die Erdnussbutter in einer Schüssel mit einem Handmixer aufschlagen. Anschließend Puderzucker, Vanille und Kokosflocken hinzufügen und verrühren. Die Masse mit einem Eiskugelformer oder zwei Esslöffeln zu kleinen ovalen Kugeln formen und auf ein Brett legen, das mit Alufolie oder Backpapier verkleidet ist. Wenn alle Eier geformt sind – für 60 Minuten in den Eisschrank legen. In der Zwischenzeit die weiße Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Ein paar der Eier aus dem Froster holen und mit den Händen zu einer perfekten Form rollen. Die Eier nach und nach in die weiße Schokolade tauchen, anschließend auf das Backpapier legen und noch einmal für etwa 15 Minuten ins Gefrierfach geben.

Vegane Ostern: Brunch-Idee 

Gerade über die Feiertage kommt man ständig zum Essen zusammen. Natürlich darf da auch ein feiner Brunch mit vielen veganen Speisen nicht fehlen. Damit Sie Ihren Gästen trotzdem "Osterrühreier" anbieten können, kommt hier das passende Rezept.     

Rezept: Veganes Rührei

Zutaten:

  • 200 g fester Tofu 
  • Etwas Kala Namak (schwarzes Salz) 
  • 1 Prise Kurkumapulver 
  • 1 Prise Curry-Pulver 
  • 1 EL Pflanzenöl     

So geht's:

Den zerbröselten Tofu in eine Pfanne mit vorgewärmtem Öl geben. Anschließend Curry-Pulver, Kala-Namak-Salz und Kurkuma-Pulver hinzufügen. Gut durchmischen und etwa fünf Minuten anbraten. 

Vegane Ostern: Kochen 

Sie haben die Verwandtschaft zum Dinner eingeladen? Wie wäre es dann mit einem komplett veganen Ostermenü? Hier der passende Vorschlag.       

Rezept: Vegane Vorspeise mit Frühlings-Bärlauch

Zutaten:

 

  • 80g frische Erbsen 
  • 100ml Sojamilch, ungesüßt 
  • 150ml Wasser mit ½ TL Gemüsebrühe 
  • 1 kleine Zwiebel 
  • 4 Stängel Bärlauch 
  • kleiner Bund Petersilie 
  • 1 EL Olivenöl 
  • 50g Räuchertofu  Salz, Pfeffer     

So geht's:

Zwiebel häuten, klein schneiden und in einem großen Topf mit dem Olivenöl glasig dünsten. Die Petersilie waschen und schneiden und mit den Erbsen zu den Zwiebeln in den Topf geben. Mit der Sojamilch und der Brühe aufgießen und kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Für das Topping die Sonnenblumenkerne golden anrösten. Dann den Räuchertofu, die Sonnenblumenkerne und den Barlach klein hacken, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut vermischen. In eine Schale geben. Die Suppe im Mixer pürieren und mit dem Tofu-Nuss-Topping servieren.

Rezept Hauptgericht: Vegane Ostern mit Spargel-Zitronen-Pasta

Zutaten:

  • 1 Zitrone 
  • 500 g grüner Spargel 
  • 300 g Pasta 
  • 1 Zehe Knoblauch 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 100 g Mandeln 
  • 1 TL Braunes Miso 
  • 1 TL Vegan Protein Blend 
  • 1 TL Vegane Stärke 
  • Veganer Parmesan zum Bestreuen     

So geht's:

Zunächst die Zitrone auspressen und etwas Schale abreiben (Vorsicht, bitte Bio!). Anschließend die Enden des grünen Spargels abschneiden und den Spargel gut waschen. Gleichzeitig einen Topf für die Pasta aufsetzen. Dann die Mandeln im Mixer pürieren (vorher gut einweichen), mit der Miso, dem Protein Blend, der Stärke, dem Knoblauch und dem Zitronensaft mischen. Zum Schluss den Spargel klein schneiden, kochen und die Pasta mit der Sauce mischen. Parmesan darüber, fertig ist dieses herrlich frische Hauptgericht für Ostern.       

Rezept: Vegane Ostern: Dessert mit Erdbeeren passend zum Frühling

Zutaten:

 

  • 130 g Haselnüsse 
  • 70 g Sonnenblumenkerne 
  • 6 Datteln, entkernt 
  • 3-5 Thymianzweige 
  • ¼ Zitrone 
  • Grobes Meersalz 
  • 1 TL Kokosnussöl 

Für die Füllung 

  • 250 g Erdbeeren 
  • 120 g Cashews (am besten über Nacht einlegen) 
  • ½ Zitrone, Schale 
  • ½ Zitrone, Saft 
  • 2 TL Ahornsirup 
  • 1 TL Vanille 
  • 1 Dose Kokusnussmilch, über nacht gefroren 
  • 80 ml Kokosnussöl     

Topping

  • Frische Erdbeeren
  • Thymianzweige       

So geht's: 

Die Ofenform gut einfetten. Dann die Haselnüsse und Sonnenblumenkerne im Food-Prozessor verkleinern. Die Datteln, Thymianzweige, Zitronenschale, Salz und Kokosnussöl hinzufügen und noch einmal vermischen. Anschließend die Mischung in die Ofenform geben. Alles in den Gefrierschrank geben. Danach die Cashewkerne im Mixer zu einer Creme verrühren, die Erdbeeren, Zitronenschale und -Saft, die Vanille und den Ahornsirup dazugeben. Nach und nach ganz langsam auch die Kokosmilch hinzufügen. Die Maße in den vorgefrorenen Teig füllen und über Nach frieren lassen. Mit Thymian und Erdbeeren garnieren – fertig.

Vegane Abendessen

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