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7 Tipps, damit Nägel nach der Maniküre länger schön bleiben

Harper's BAZAAR-Logo Harper's BAZAAR 12.08.2018 Ann-Sophie Friedrich

Während man manche Dinge in der Pflege unnötig aufwendig zelebriert, werden andere unterschätzt. So auch der Aufwand schöner Nägel. Mit ein bisschen Handcreme und Feilen ist es längst nicht getan. Damit farbig lackierte Nägel nicht schon kurz nach der Maniküre matt werden, verkratzen, einreißen oder absplittern, bedürfen sie besonderer Aufmerksamkeit und Pflege. Die folgenden Tricks machen ein brillantes Farbergebnis deutlich länger haltbar – vor, während und nach der Maniküre.

Tibi für Herbst/Winter 2018/19 © Imaxtree Tibi für Herbst/Winter 2018/19

1. Die Nagelhaut richtig behandeln

Was es vor der Maniküre zu beachten gibt: Am besten (mehrmals) täglich mit einem Öl, einer Nagelcreme oder einem Nagelpflegestift die Nagelhaut weich und geschmeidig pflegen, damit sie nicht einreißt oder sich entzündet. Die Haut, die zu viel ist, sanft zurückschieben, etwa mit einem Rosenholzstäbchen. Nicht mit scharfen Trimmern behandeln, nicht knipsen, nicht schneiden. Schließlich schützt die Nagelhaut vor Infektionen und Entzündungen und fungiert als Rahmen jedes gesunden und schönen Nagels. 

2. Feilen statt schneiden 

Welche Form der Nagel haben soll, ist eine persönliche Entscheidung. Aktuell mögen viele den Nagel natürlich in einer U-Form, die der natürlichen Rundung des Nagelbettes entspricht. Im Trend liegen natürliche Nägel, die in einer ovalen oder leicht abgerundeten Form gefeilt sind und maximal ein bis zwei Millimeter über die Fingerkuppe ragen. Das Schneiden oder Knipsen des Nagels hinterlässt nicht nur scharfe Ecken und Kanten, zudem neigt der Nagel anschließend mehr zu Schäden, reißt ein oder bricht schneller. Besonders schonend ist das Feilen mit Sandpapier- oder Mineralbeschichtung, am besten in mehreren Varianten (von fein bis grob).

Maniküre länger haltbar © Imaxtree Maniküre länger haltbar

3. Peeling für die Nägel

Noch nie von dieser Methode für schöne Nägel gehört? Ja, auch die Nägel kann man peelen. Und das sollte man am besten jedes Mal, wenn der alte Lack entfernt wurde. Durch die sanfte Massage der Nägel mit fein gemahlenen Peeling-Körnern werden trockene Schüppchen sowie Lackreste von der Nageloberfläche entfernt und Rillen oder Unebenheiten ausgeglichen. Auch die umliegende Nagelhaut wird bei regelmäßiger Anwendung deutlich geschmeidiger und widerstandsfähiger. Geeignet sind feuchtigkeitsspendende Texturen mit besonders feinen Peeling-Partikeln.

4. Durst löschen

Gegen trockene Haut cremt man sich ein, das ist klar. Die Nägel wiederum, vergisst man schnell. Obwohl sie genauso pflegehungrig sind wie de Rest des Körpers. Ein Nagel, der ausreichend mit Feuchtigkeit, Vitaminen und Mineralien versorgt ist, bricht, reißt und splittert deutlich weniger, neigt seltener zu Verfärbungen (etwa bei rotem Nagellack) und sieht zudem gesund aus – auch ohne Lack. Dazu einfach einen extra Tropfen Handcreme auf den Nägeln verteilen und sanft einmassieren – die Unterseite der Nagelspitze und die Fußnägel nicht vergessen. Alternativ funktionieren auch Oliven-, Traubenkern-, Argan- oder Kokosöle sowie spezielle Nagelöle mit Mineralien und Vitamin E.

5. Den Nagel schützen

...und zwar vor jedem Lackieren. Das erste, mit dem der gereinigte, in Form gefeilte, gepflegte Nagel in Berührung kommen sollte, ist ein klarer Unterlack. Er versorgt den Nagel mit stärkenden Vitaminen und Mineralien, spendet Feuchtigkeit, schützt vor Verfärbungen, glättet Rillen sowie Unebenheiten und sorgt – ähnlich wie ein Primer – für ein besonders gleichmäßiges Farbergebnis. Zudem wirken viele Base-Coats als Nagel-Kur und enthalten neben aufhellenden Wirkstoffen intensiv pflegende Extras wie Keratin, Peptide oder Algenextrakte. 

6. Tipp zum Trocknen

Für schnelleres Trocknen des Nagellacks kann ein Föhn oder eine Wärmelampe Abhilfe schaffen. Was viele nicht wissen: Nagellack, insbesondere in mehreren Schichten aufgetragen, braucht rund zwölf Stunden, um wirklich auszuhärten. Die hohen Temperaturen wirken dem oftmals entgegen, denn zum einen entzieht die Hitze dem Lack, der Haut und den Nägeln Feuchtigkeit. Das wirkt dann mehr schädigend als fördernd für das Lackergebnis. Zum anderen scheinen manche Texturen regelrecht zu schmelzen und bleiben umso länger weich. Stattdessen die frisch lackierten Nägel einmal kurz in kaltes Wasser eintauchen um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Danach glänzen die lackierten Nägel noch mehr. 

7. Mit Klarlack versiegeln

Klarlack ist ein zeitaufwendiges Übel, wird sich aber lohnen. Das Auftragen des Lackes in mehreren Schichten macht Sinn – und verlängert das Farbergebnis deutlich! Neben einem glättenden Unterlack und der Qualität des Farblackes ist vor allem ein alles versiegelnder Klarlack, der als schützende Schicht darüber gestrichen wird, ausschlaggebend für die Haltbarkeit und das Endergebnis der Maniküre. Vor allem an den Nagelspitzen sorgfältig arbeiten und mit dem Pinsel nochmal eine zusätzliche Schicht frontal auftupfen, um das schnelle Abstoßen der Farbe, etwa an der Tastatur, der Autotür oder dem Küchenschrank, zu vermeiden.

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