Durch Nutzung dieses Dienstes und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Vorher-Nachher: Trister Garten wird asiatisches Paradies!

Homify-Logo Homify 07.07.2017 Simone Orlik

Es gibt ganz unterschiedliche Designs, nicht nur für die Innenraumgestaltung, sondern auch im Landschaftsbau. In unserem heutigen Vorher-/Nachher-Artikel schauen wir uns einen langweiligen Garten an – ehemals langweilig, sollten wir sagen. Denn Experten von TAFFIN haben sich des Gartens angenommen und ihn nach den Wünschen der Hausherren in eine japanisch angehauchte Anlage verwandelt: inklusive Bambus, Kies und einem Teich. Das sieht man nicht alle Tage. Und genau deswegen wollen wir ihn dir heute vorstellen!

Vorher: Ein Garten als graue Maus

homify / Taffin: von Taffin © homify / Taffin von Taffin

Dieser Garten, oder sollten wir besser sagen, dieses Grundstück hat nichts von einer schönen Gartenlandschaft, in der man sich wohlfühlen könnte. Natürlich: Es gibt einen Rasen und ein etwas uninspiriertes Blumenbeet. Aber der Blick auf die Mauer zum Nachbargrundstück ist alles andere als schön.  Wir meinen, dass dies seit langem kein schöner Ort mehr ist. Natürlich: Mit ein wenig mehr Pflege könnte man etwas aus dem Garten machen. Aber das wollten die Hausbewohner überhaupt nicht. Der Plan war eher die Umgestaltung hin zu einem Garten im ZEN-Design. 

Nachher: Ein kompletter Umbau des Gartens

homify / Taffin: asiatischer Garten von Taffin © homify / Taffin asiatischer Garten von Taffin

Jetzt müssen wir uns kurz die Augen reiben. Denn, wir stehen tatsächlich im gleichen Garten wie im vorherigen Bild. Doch daran erinnert uns wirklich gar nichts. Aus dem langweiligen Garten ist eine Landschaft aus Kies, Steinen und Bambus entstanden. Die langweilige Gartenmauer versteckt sich hinter einem Zaun, der mit Hilfe unterschiedlich hoher Bambusstangen zusammengesetzt wurde. Der Naturton bildet dabei eine wunderschöne Basis im Garten. Die Böden selbst sind dagegen geprägt von einem Kiesbett mit größeren Findlingen und einigen niedrig wachsenden Pflanzen. Unser erster Eindruck: Ein ganz ruhiges Design, was gut in unseren hektischen Alltag passt. Denn hier finden wir perfekte Bedingungen, um es uns gutgehen zu lassen und die Ruhe zu genießen.

Natürliches Ambiente mit mit Bambus

homify / Taffin: asiatischer Garten von Taffin © homify / Taffin asiatischer Garten von Taffin

Bambuszäune lassen sich entweder in fertigen Modulen im Handel kaufen oder man baut sich selbst einen entsprechenden Zaun aus den Rohren. Beim Bau des Zaunes sollte man darauf achten, dass die Bambusrohre von oben geschlossen sind, damit das Regenwasser nicht bei jedem Guss in den Bambus läuft und der von innen vermodert. Darüber hinaus sollte der Bambus keine Verbindung zum naturgemäß feuchten Erdreich haben. Das lässt sich verhindern, indem man zunächst verzinkte Rohe in die Erde schlägt und die Bambusrohre danach überstülpt. 

Pflege und Wartung

homify / Taffin: asiatischer Garten von Taffin © homify / Taffin asiatischer Garten von Taffin

Einmal aufgebaut, sieht der Zaun schon toll aus. Aber was ist, wenn das Material Tag und Nacht unserer Witterung ausgesetzt ist? Denn der Zaun setzt gerne Moos an oder bindet anderen Dreck. Dann lässt sich der mit einem festen Schwamm, warmem Wasser und ein wenig Soda gut abwaschen. Größere Flächen können vorsichtig mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Mit einer Schutzschicht Öl gestrichen, sieht der Zaun wieder wie neu aus. Tipp: Am besten die Reinigung während der Sommermonate vornehmen. Dan trocknet der nasse Zaun schnell wieder ab. 

Ökologisches Gleichgewicht im privaten Garten

homify / Taffin: asiatischer Garten von Taffin © homify / Taffin asiatischer Garten von Taffin

ZEN- oder auch Trockengärten genannt sind in den vergangenen Jahren in unseren Breiten sehr beliebt geworden. Und das nicht ohne Grund. Denn schon den ZEN-Mönchen dienten solche Anlagen als Basis für ihre Meditation. Während unsere klassisch europäischen Gärten meist auch Nutzgärten sind, dienen die ZEN-Anlagen eher dazu, sie in Ruhe zu betrachten und den Alltag hinter sich zu lassen. 

Kurzurlaub für die Sinne

homify / Taffin: asiatischer Garten von Taffin © homify / Taffin asiatischer Garten von Taffin

Der japanische Garten perfektioniert kaum wie ein anderer die Harmonie von Pflanzen, Wasser und Steinen. Und genau das wurde auch in diesem Garten optimiert. Ein kleiner plätschernder Teich bringt noch mehr Entspannung für unsere Seele, als es dieser Garten sowieso schon kann. Unschlagbarerer Vorteil von ZEN-Gärten: Sie lassen sich auch in dem kleinsten Garten umsetzen. Ein perfekter Ort, um im Freien zu meditieren oder einfach nur die Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen. Übrigens: In der japanischen Symbolik steht Kies als Zeichen für Wasser. Ist der einmal angeschüttet, lassen sich mit einer Harke wellenförmige Muster einharken. Das verstärkt die Symbolik des Bildes. 

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von homify

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon