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"Armee ist fähig, jeden Krieg zu kämpfen, den Amerika will"

DIE WELT-Logo DIE WELT 13.08.2017

Der Ton zwischen den USA und Nordkorea verschärft sich weiter. Am Freitag erklärte US-Präsident Donald Trump, dass sein Land einsatzbereit sei. Nun legt Nordkorea nach und droht Amerika mit einem tragischen Untergang.

Die Drohgebärden zwischen den USA und Nordkorea nehmen kein Ende. Nachdem US-Präsident Donald Trump über den Kurznachrichtendienst Twitter verkündet hatte, dass das Militär der Vereinigten Staaten voll einsatzfähig sei, hat nun Nordkorea auf dessen Drohung reagiert.

In einem Leitartikel der staatlichen Zeitung "Minju Joson" heißt es, dass sich Amerika in dem "schlimmsten Dilemma befindet, da Nordkorea die Sicherheit des Landes in Unruhe gebracht habe". Die Zeitung bezeichnet die Situation als Tragikomödie, die das Land selbst verschuldet habe.

Darauf macht das Blatt der amerikanischen Regierung eine offene Ansage: "Die starke revolutionäre Armee Nordkoreas, fähig, jeden Krieg zu kämpfen, den Amerika will, steht bereit, das Festland zu befeuern, und wartet auf einen Befehl für die finale Attacke."

Anschließend mahnt das Blatt die Regierung Trumps. Wenn Amerika nicht den tragischsten Untergang seit seines Bestehens erleben wolle, sollte es sich in seinen Äußerungen bessern und richtiger handeln.

Auch Donald Trump hatte in seinem letzten Tweet – neben der Drohung – appellierende Worte an den nordkoreanischen Machthaber Kim Jon-un gerichtet. "Hoffentlich entscheidet sich Kim Jong-un für einen anderen Weg!"

Unterdessen präsentierte sich auch das Pazifikkommando der Vereinigten Staaten im Einsatz. Die Langstreckenbomber ständen auf Guam für die Mission der Streitkräfte der Vereinigten Staaten in Korea bereit, twitterte das Regionalkommando auf Trumps Ansage.

Die Armee Nordkoreas soll nur noch auf einen Befehl zur finalen Attacke warten © dpa/AP Die Armee Nordkoreas soll nur noch auf einen Befehl zur finalen Attacke warten

Ein Ende der Drohgebärden scheint weiter nicht in Sicht. Trotz internationaler Appelle halten beide Seiten an ihrem Kurs fest. Die nordkoreanische Führung hatte in dem sich immer weiter verschärfenden Streit mit den USA kürzlich mit Abfeuern von Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf die Pazifikinsel Guam gedroht.

Die US-Armee ist auf etwa 30 Prozent der Fläche Guams vertreten. Die Insel, die ungefähr zwei Dritteln der Größe Berlins entspricht, bietet 160.000 Menschen ein Zuhause und liegt rund 3500 Kilometer südöstlich von Nordkorea.

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