Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Sohn Gaddafis von libyscher Präsidentschaftswahl ausgeschlossen

derStandard-Logo derStandard 24.11.2021
© Foto: AFP / Euronews

Tripolis – Der Sohn des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam Gaddafi, darf voraussichtlich nicht bei der im Dezember geplanten Präsidentenwahl antreten. Die Wahlkommission des nordafrikanischen Landes schloss den 49-Jährigen gemeinsam mit 24 weiteren Kandidaten von der Abstimmung aus. Sie begründete dies damit, dass Gaddafi 2015 von einem Gericht in Tripolis in Abwesenheit zu Tode verurteilt wurde.

Er soll 2011 während des Aufstands gegen seinen damals gestürzten und wenig später getöteten Vater Kriegsverbrechen begangen haben. Der auch vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gesuchte Saif al-Islam hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Entscheidung der Wahlkommission ist noch nicht endgültig. Das letzte Wort hat die Justiz. (Reuters, 24.11.2021)

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von derStandard

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon