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USA: Sechsjähriges Kind von Autodieben im Wagen erschossen

Die Presse-Logo Die Presse vor 5 Tagen

In den USA sorgt ein brutaler Mord an einem Sechsjährigen für Empörung: Der Bub schlief in der Nacht auf Donnerstag im Fond des Wagens, während seine Mutter kurz in einen Supermarkt ging und währenddessen den Motor laufen ließ. In dieser Zeit tauchten drei junge Männer auf, einer davon setzte sich in den Wagen und fuhr davon.

© Der Wagen, in dem die Bluttat geschah, wird abgeschleppt / Bild: Rogelio V. Solis/AP

Am nächsten Morgen wurde das Auto am Straßenrand gefunden. Der Bub darin war tot - er hatte eine klaffende Schusswunde am Hinterkopf.

Der Vorfall trug sich in Jackson, Bundesstaat Mississippi, zu. Ebony A., die Mutter, hatte ihren schlafenden Buben namens Kingston kurz nach ein Uhr in der Früh in dem Toyota Camry zurückgelassen und war für etwa zehn Minuten in dem kleinen Supermarkt, sagte der zuständige Sheriff, Randy Tucker.

In dieser Zeitspanne tauchte ein Wagen mit den drei Burschen auf, von denen einer heraussprang und das Auto mit dem Kind einfach wegfuhr. Gegen halb zehn am Vormittag wurde der Toyota mit dem erschossenen Buben rund 20 Kilometer entfernt auf dem Land Land am Ende einer Sackgasse im Bezirk Madison County von einem Passanten gefunden.

Noch am selben Abend wurden drei Verdächtige festgenommen. Es handelt sich um Burschen im Alter von je 17 Jahren. Aufzeichungen einer Überwachungskamera beim Supermarkt sollen die Hinweise geliefert haben. Laut dem örtlichen Staatsanwalt sollen die drei namens Dwan W., D’Allen W. und Byron M. nach Erwachsenenstrafrecht für den Mord an einem Kind angeklagt werden. Ihnen droht die Todesstrafe.

"Diese Menschen sind teuflisch"

Ob der Bub noch schlief, als er erschossen wurde, und welcher der drei Verdächtigen geschossen hatte, war vorerst unbekannt. "Sie hätten den Buben doch nur irgendwo absetzen müssen", sagte ein Sprecher des Sheriffs, "am Straßenrand, vor einem Geschäft, einem Lokal, einer Kirche, wo auch immer. Aber sie entschlossen sich, das Kind umzubringen."

"Was für eine teufliche Tat", sagte eine Tante des Buben im Gespräch mit lokalen Medien. "Es ist hart zu glauben, dass da draußen solche bösen Menschen umgehen. Das Baby hat doch keinem etwas getan! Diese Menschen sind teuflisch. Teuflisch!"

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