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Facebook lud E-Mail-Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch

Die Presse-Logo Die Presse 18.04.2019
© Bereitgestellt von Styria Digital One GmbH

Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei im März entdeckt worden, wie Facebook am Donnerstag bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

Über den neuen Fehler hatte zunächst der US-Blog "Business Insider" berichtet. Beim Anmelden eines neuen Kontos wurden Nutzer aufgefordert, ihr E-Mail-Passwort einzugeben, um sich zu verifizieren. Im nächsten Schritt erscheint eine Nachricht, worin User informiert wurden, dass die E-Mail-Kontakte importiert werden. Widersprechen konnte man nicht und auch ein Abbruch des Vorgangs sei laut „Business Insider“ nicht möglich gewesen.

Dadurch erhielt Facebook Daten von mehr als 1,5 Millionen Nutzern. Praktisch, denn so konnte das Unternehmen den Nutzern neue Freunde vorschlagen. Unklar ist, ob diese Daten auch für Werbezwecke verwendet wurden. Angaben Facebooks zufolge sollen die Daten mit niemandem geteilt worden sein. In den nächsten Tagen sollen die Daten nicht nur gelöscht werden, sondern die Betroffenen auch informiert werden.

Facebook hatte die Möglichkeit, auf diese Weise das E-Mail-Konto zu bestätigen, jüngst nach Kritik von Datenschutz-Experten abgeschafft. Es haben sich um einen „unabsichtlichen Fehler“ gehandelt.

Dem Facebook-Konzern waren in den vergangenen Jahren mehrere Datenschutz-Pannen unterlaufen. Unter anderem hatten mehrere Millionen Nutzer ihre Beiträge möglicherweise ungewollt mit der ganzen Welt geteilt statt nur mit Freunden.

>>> Business Insider

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