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Österreichs Juni-Temperaturrekord mit 36,7 Grad erneut übertroffen

Die Presse-Logo Die Presse 29.06.2022
Hitzewelle in Österreich (Symbolbild) / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER © Hitzewelle in Österreich (Symbolbild) / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER Hitzewelle in Österreich (Symbolbild) / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Der vor zehn Tagen in Vorarlberg aufgestellte Juni-Temperaturrekord für dieses Jahr ist an der Zamg-Wetterstation in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich mit 36,7 Grad noch einmal überboten worden. Aber vielleicht nur für kurze Dauer: Ein wenig heißer könne es heute noch werden, hieß es vonseiten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg).

Vor zehn Tagen, am Sonntag, dem 19. Juni, haben sich die Temperaturen in Österreich erstmals an die jeweiligen Bundesländerrekorde für Juni genähert. In Vorarlberg wurde der bisherige Höchstwert dann knapp übertroffen: 36,5 Grad war es an dem Tag um 15.00 Uhr in Feldkirch heiß.

Unwetter verursachten große Schäden

Anlass zur Freude sind diese Rekorde als weitere Marksteine der Klimakrise allesamt keine. Die aus den extremen Temperaturen resultierenden Unwetter haben das ganze Monat hindurch immer wieder für schwere Schäden in ganz Österreich gesorgt.

In der Nacht auf Mittwoch war dann der Raum Villach ein Zentrum der Wetterextreme. Ein Mann kam hier bei einem Murenabgang in der Gemeinde Treffen ums Leben. Auch der Salzburger Lungau war stark betroffen, in Tamsweg wurde am Mittwochvormittag Zivilschutzalarm wegen Hochwasser ausgelöst.

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