Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Bombendrohung: "Patienten weitgehend gefasst"

KLEINE ZEITUNG-Logo KLEINE ZEITUNG vor 3 Tagen Kleine Zeitung
Die Durchsuchung des Gebäudes mit Sprengstoffspürhunden dauert noch an / Bild: APA/KLAUS PRESSBERGER © Die Durchsuchung des Gebäudes mit Sprengstoffspürhunden dauert noch an / Bild: APA/KLAUS PRESSBERGER Die Durchsuchung des Gebäudes mit Sprengstoffspürhunden dauert noch an / Bild: APA/KLAUS PRESSBERGER

Nach einer anonymen Bombendrohung

Nach einer Bombendrohung ist am Donnerstagnachmittag die Evakuierung des LKH Mürzzuschlag eingeleitet worden. Nach der Räumung wurde mit Hunden begonnen das Haus zu durchsuchen.

heute um 14.31 Uhr wurde das LKH Mürzzuschlag geräumt. Eine anonyme Anruferin hatte am Telefon gesagt, eine Bombe ist im Gebäude platziert.

Knapp über 60 Patienten wurden in ein neugebautes Pflegeheim hinter dem Spital evakuiert. Durch einen unterirdischen Verbindungsweg zwischen dem Spital und dem Pflegeheim konnten gehbehinderte Patienten mit Rollstühlen ins Heim gebracht werden, alle anderen wurden oberirdisch die wenigen Meter in Sicherheit gebracht. Zwei Patienten wurden in die Spitäler Bruck und Leoben überstellt.

Das Pflegeheim, in dem die Patienten jetzt untergebracht werden, wurde von der Polizei vorab genau untersucht. Danach begann die Durchsuchung des Krankenhauses mit Sprengstoffspürhunden und Sprengstoffspezialisten. Die Durchsuchung des Gebäudes kann augrund der Größe des Gebäudes mehrere Stunden dauern.

Die Bombendrohung wurde sofort sehr ernst genommen, so Betriebsdirektor Georg Brudna. Die rund 60 Patienten hätten weitgehend gefasst reagiert.

Im Pflegeheim werden die Patienten von Ärzten und Pflegepersonal versorgt. Das Rote Kreuz ist mit 50 Personen und 10 Fahrzeugen vor Ort, die Polizei mit 50-60 Einsatzkräften. Die Evakuierung selbst ist reibungslos abgelaufen. "Es gab zwar gewisse Aufregung, aber die Patienten waren doch entspannt", so der Einsatzleiter des Roten Kreuz, Gerhard Gmeinbauer. Ähnliche Szenarien würden immer wieder geübt.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Kleine Zeitung

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon