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Fahrassistenzsysteme fallen in Kollisionstests durch

futurezone-Logo futurezone 13.05.2022 Redaktion futurezone.at

Der US-Verkehrsclub AAA hat Fahrassistenzsysteme von Tesla, Hyundai und Subaru getestet.

© REUTERS / Alexandria Sage

In der Autobranche zeigt alles in Richtung autonomes Fahren. Der Weg dorthin dürfte allerdings noch lange sein.

Wie Reuters und Gizmodo berichten, hat die American Automobile Association (AAA), der größte Verkehrsclub der USA, die Fahrassistenzsysteme von einem Tesla Model 3 2020, einem Hyundai Santa Fe 2021 und einem Subaru Forester 2021 auf einer geschlossenen Strecke getestet. Die Tests zeigen, "dass unzureichende Leistungen eher die Regel als die Ausnahme sind," heißt es.

Die Forscher*innen haben 4 Szenarien geprüft:

  1. das Überholen eines Autos, das in die gleiche Richtung fährt
  2. das Überholen eines Radfahrers, der in die gleiche Richtung fährt
  3. die Konfrontation mit einem Auto auf Frontalkollisionskurs bei rund 40 km/h
  4. das Ausweichen, wenn ein Radfahrer den Weg des Fahrzeugs kreuzt

Subaru schneidet am schlechtesten ab

Die Szenarien mit dem Fahrzeug und Radfahrer, die in die gleiche Richtung fahren, haben alle 3 Testfahrzeuge gemeistert. Bei den frontalen Kollisionstests mit einem Fahrzeug, erkannten und verlangsamten weder der Subaru- noch der Hyundai-Vertreter. Der Tesla bremste automatisch und war mit maximal 5 km/h unterwegs, stieß aber ebenfalls mit dem Fahrzeug zusammen.

"Ein Frontalzusammenstoß ist die tödlichste Art, und diese Systeme sollten für die Situationen optimiert werden, in denen sie am meisten helfen können,“ sagte AAA-Direktor für Fahrzeugtechnik, Greg Brannon.

Beim 4. Szenario konnte der Subaru Forester laut AAA in 5 Testläufen den simulierten Fahrradfahrer nicht erkennen. Die Systeme des Tesla- und Hyundai-Modells hingegen erfassten die Situation und bremsten.

Dem Verkehrsclub nach, müssen Fahrer*innen die Kontrolle über das Fahrzeug behalten. Er fordert die Hersteller auf, die Leistungs- und Sicherheitsprobleme der derzeit verfügbaren Fahrerassistenzfunktionen zu lösen und erst danach zu fortschrittlicheren Technologien überzugehen. "Man kann den Verbraucher*innen die Zukunft nicht schmackhaft machen, wenn sie der Gegenwart nicht vertrauen", sagt Brannon.

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