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US-Millionär Durst weist Mordvorwurf zurück: Prozess 2019

KURIER-Logo KURIER 08.11.2018 Redaktion kurier.at

Der Immobilien-Erbe soll vor 18 Jahren eine Freundin erschossen haben. Am 14. Jänner muss er vor Gericht.

© APA/AFP/POOL/JAE C. HONG

Der wegen Mordes angeklagte New Yorker Millionär Robert Durst hat die Vorwürfe vor einem Gericht in Kalifornien zurückgewiesen. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles plädierte der 75-jährige Immobilien-Erbe am Donnerstag auf "nicht schuldig". Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2000 seine langjährige Bekannte Susan Berman in Kalifornien getötet zu haben.

Am 14. Jänner muss er wieder vor Gericht erscheinen. Im Oktober hatte ein Richter verkündet, dass der Prozess gegen Durst stattfinden werde. Durst war im März 2015 in New Orleans festgenommen und wenig später nach Kalifornien ausgeliefert worden. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Verbindung zu drei Todesfällen

Berman war im Dezember 2000 erschossen in ihrer Wohnung in Los Angeles gefunden worden. Die beiden kannten sich seit Studienzeiten in den 1960er-Jahren. Die Anklage legt nahe, dass Durst sie aus dem Weg schaffen wollte, weil Berman als mögliche Zeugin im Fall seiner verschwundenen Frau hätte auftreten können.

Der Millionär wird mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht: Anfang 1982 verschwand Dursts Frau Kathie spurlos, 18 Jahre später wurde Berman erschossen, 2001 wurden Leichenteile von Dursts Nachbarn in Texas gefunden. Durst kam im letzten Fall vor Gericht, verteidigte sich aber mit Notwehr. Er wurde damals vom Mordvorwurf freigesprochen.

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