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Ibiza-Affäre: Prozess gegen Erfinder der Ibiza-Methode geplatzt

KURIER-Logo KURIER 26.06.2019 kid.moechel,juergen.zahrl,dominik.schreiber

Der Angeklagter Sascha Wandl erschien nicht vor Gericht. Er soll Krankenhaus Krems sein.

© Michaela Reibenwein

Die Spannung war groß, diese Überraschung aber noch größer. Der Gerichtsssaal ist gut gefüllt, aber der Angeklagte Sascha Wandl fehlt. Er schrieb dem Gericht eine Entschuldigung, dass er erkrankt im Krankenhaus Krems sei. Das Gericht lässt das jetzt prüfen, der Prozess wurde vorerst bis 10.30 Uhr unterbrochen.

Wandls Verteidiger Sebastina Lesigang © jürgen zahrl Wandls Verteidiger Sebastina Lesigang

"Die Polizei fährt jetzt ins Krankenhaus und wir seine Angaben überprüfen", sagt Wandls Verteidiger Sebastian Lesigang zum KURIER. Wandl rechnet damit, im Krankenhaus Krems stationär aufgenommen zu werden. Es dürfte sich um eine psychische Erkrankung handeln.

Sollte Wandl tatsächlich stationär aufgenommen werden, dürfte der Prozess vorerst platzen und abberaumt werden. Wie der KURIER berichtete, wird Wandl Verleumdung, Vortäuschen von Straftaten, betrügerische Krida und Betrug vorgeworfen. Der Prozess gegen den früheren Sicherheitsberater Wandl ist deshalb so interessant, weil Wandl drei Personen ausgebildet haben will, die bei der Erstellung des Ibiza-Videos ihre Finger im Spiel hatten. Wandl reklamiert für sich, die Ibiza-Methode erfunden zu haben.

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