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DDR-Fluchtballon kommt ins Museum

Wie ein buntes Zirkuszelt sieht der Fluchtballon von Günter Wetzel auf dem Boden der Frankenhalle in Naila aus. Doch er ist das vielleicht spektakulärste Fluchtgefährt der deutschen Geschichte. Mit dem selbst zusammengenähten Ballon gelang zwei Familien im Jahr 1979 die Flucht aus der DDR nach Bayern. Zwei Testversuche waren zuvor fehl geschlagen.O-Ton Günter Wetzel, hat den Ballon genäht:"Gut, dadurch, dass der zweite Ballon gefunden wurde, von dem missglückten Versuch, war dann natürlich die Stasi auf der Spur. Und dann mussten wir davon ausgehen, dass die nach uns suchen. Deswegen konnten wir Stoff nur noch in kleinen Mengen kaufen und sind deswegen durch die gesamte DDR gefahren und haben dann in jeder Stadt ein paar Meter gekauft. Damit ist es nicht so auffällig gewesen."In Bayern wurden die Flüchtlinge damals herzlich aufgenommen.O-Ton Günter Wetzel:"Aufgrund der Masse der Leute waren die DDR-Besucher nicht so willkommen. Wir waren da noch sehr willkommen. Man hat uns damals noch herzlich empfangen."Nun wurde die 1250 Quadratmeter große Fläche gereinigt, um bald im neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg ausgestellt zu werden. O-Ton Marc Spohr, Haus der Bayerischen Geschichte:"Das ist nicht nur eines der größten, sondern das größte Exponat, das wir in der Dauerausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte haben."Das Museum der Bayerischen Geschichte soll 2018 eröffnen.
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