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Tief "Uwe" bringt Schnee und Sturm zu Wochenbeginn

KURIER-Logo KURIER 11.02.2019 Redaktion kurier.at

Montag und Dienstag wird es wieder winterlicher und windig. Frischer Triebschnee sorgt für heikle Lawinensituation in Tirol.

Viel Schnee in den heimischen Skigebieten wie Obertauern. © APA/BARBARA GINDL Viel Schnee in den heimischen Skigebieten wie Obertauern.

Die Sturmtief "Uwe" sorgt zu Beginn der Woche winterliches und windiges Wetter. Die Meteorologen der ZAMG sagten für heute Schnee und Regen vorher. An der Alpennordseite wird es anhaltend schneien. Im Süden gibt es Sonne.

Von kurzen Auflockerungen abgesehen überwiegen heute Montag die Wolken und einige Schnee-, Schneeregen- und Regenschauer gehen nieder. In den Staulagen der Alpennordseite schneit es vielerorts anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 400 und 800m Seehöhe. Weitgehend trocken bleibt es tagsüber einzig im Süden und Südosten, dort gibt es auch einige Sonnenfenster. Sonnige Auflockerungen sind am Nachmittag auch über dem Flachland möglich. Der Wind bläst meist lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest, nur an der Alpensüdseite greift er vorerst kaum durch. Tageshöchsttemperaturen meist plus 2 bis 9 Grad.

Der Süden bietet auch am Dientag trockenes und zeitweise sonniges Wetter. Im übrigen Österreich lässt sich die Sonne nur zwischendurch blicken. Hier gibt es wiederholt stärkere Wolkenfelder, die einige Schneeschauer, in tiefen Lagen auch Schneeregen- oder Regenschauer bringen. Teils anhaltend schneit es erneut entlang der Alpennordseite. Der Wind weht oft lebhaft bis stürmisch aus Nordwest bis Nord und dringt selbst bis in einige Täler Osttirols und Kärntens vor. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 2, Tageshöchsttemperaturen meist nur minus 1 bis plus 6 Grad, in Osttirol unter Nordföhn bis 8 Grad.

Lawinengefahr in Tirol stieg auf "erheblich"

Mit Neuschnee und starkem Wind ist am Montag in Tirol die Lawinengefahr wieder verbreitet auf "erheblich" angestiegen, also auf Stufe 3 der fünfteiligen Skala. Vor allem oberhalb der Waldgrenze entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen, teilten die Experten des Landes mit. Diese frischen Triebschneeansammlungen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst und vereinzelt groß werden.

Die Gefahrenstellen würden sich hauptsächlich an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen befinden und seien bei schlechter Sicht kaum zu erkennen. Heikel seien auch Stellen, wo Oberflächenreif eingeschneit wurde. Vorsicht war laut Lawinenwarndienst vor allem an steilen Schattenhängen im Bereich der Waldgrenze sowie unterhalb der Waldgrenze geboten.

Im häufig befahrenen Variantengelände und auf "Modetouren" sei die Lawinensituation günstiger. Es bestehe jedoch eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen, vor allem unterhalb von rund 2.400 Meter an steilen Grashängen. Gleitschneelawinen können zu jeder Tages- und Nachtzeit abgehen, hieß es.

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