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Wildtiere versinken in den Schneemassen

KLEINE ZEITUNG-Logo KLEINE ZEITUNG 11.01.2019 Kleine Zeitung
Aktuelles Bild aus der Obersteiermark: Bis zur Nasenspitze ist dieser Hirsch eingeschneit / Bild: kk © Aktuelles Bild aus der Obersteiermark: Bis zur Nasenspitze ist dieser Hirsch eingeschneit / Bild: kk Aktuelles Bild aus der Obersteiermark: Bis zur Nasenspitze ist dieser Hirsch eingeschneit / Bild: kk

Die Wildtiere in den obersteirischen Wäldern leiden derzeit massiv unter den Bedingungen. Die enormen Schneehöhen machen ihnen die Suche nach Futter schwer bis unmöglich, die Fütterungsstellen können teils nicht mehr erreicht werden. Besonders die Rehe können sich in den Schneemassen kaum noch fortbewegen, heißt es seitens der Landesjägerschaft. Dort wo es möglich ist, kämpfen sich die Jäger in die Wälder vor, um die Futterstellen aufzufüllen und den Tieren aus ihrem Schlamassel zu helfen. Vielerorts ist ein Vordringen derzeit aber überhaupt nicht möglich.

Enorm gefährlich sind für die Tiere auch die abgehenden Staublawinen, vor denen sie aufgrund der hohen Schneelage oft nicht rasch genug flüchten können. So befreiten Jäger dieser Tage in der Obersteiermark einen fast zur Gänze verschütteten Hirsch (siehe Bilder). Mehrere Rehe sind verendet, weil sie sich wegen des Schnees in tiefere Lagen vorgewagt haben und dann in Bachbetten gestrandet sind, aus denen sie nicht mehr entkommen konnten.

 

Jetzt soll auch das Bundesheer helfen. Laut Landesjägerschaft wird am Freitag versucht, mithilfe der Soldaten mehrere Futterstellen zu erreichen. Erst dann wird sich zeigen, ob das Futter für die Tiere überhaupt noch erreichbar ist.

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