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Diese Plagiate können auf Reisen gefährlich werden

Marco Polo-Logo Marco Polo 12.06.2018 Solveig Michelsen
© Pogonici, iStock

Eine günstige Handtasche von Dolce & Gabbana, eine billige Ray-Ban-Sonnenbrille – wer kann da schon widerstehen, wenn das Plagiat täuschend echt aussieht? Dann vielleicht noch ein paar Nike-Shirts für die Freunde, ein Parfüm für die daheim gebliebenen Damen. Doch das kann teuer werden bei der Wiedereinreise nach Deutschland. Denn auch bei Urlaubern, die den grünen Ausgang wählen, also angeblich nichts zu verzollen haben, werden Stichproben gemacht. Da ist man im Vorteil, wenn man die Regeln kennt.

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Grundsätzlich ist der Besitz von Plagiaten, die eindeutig nur zum Eigengebrauch gedacht waren, nicht strafbar. Doch der Zoll darf diese konfiszieren und vernichten. Kritisch wird es erst ab einer gewissen Menge, nämlich dann, wenn dem Besitzer ein Handel damit unterstellt werden kann. Übersteigt der Wert der Fälschungen den Betrag von 430 Euro, werden automatisch unternehmerische Absichten angenommen – und die sind strafbar. Wer keine Kaufbelege mit sich führt, muss sich einer Schätzung der Zollbeamten beugen.

Besondere Vorsicht ist bei imitierten Medikamenten geboten. Diese sind zwar häufig deutlich billiger im Ausland, aber in ihrer Zusammensetzung unter Umständen sehr verschieden. Die gewünschte Wirkung kann also schwächer oder gefährlich stark ausfallen; auch schädliche Inhaltsstoffe sind immer wieder beigemischt. Das Heimtückische daran: Fälschungen sind nicht immer als solche zu erkennen.

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von Solveig Michelsen

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