Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Neue Seilbahn auf der Zugspitze bricht Rekorde

Marco Polo-Logo Marco Polo 08.01.2018 Jonathan Berg
Neue Seilbahn auf der Zugspitze bricht Rekorde © Thinkstock Neue Seilbahn auf der Zugspitze bricht Rekorde

Schwindelfrei sollte man für diese Gondelfahrt auf die Zugspitze wohl besser sein. Denn mit ihren bis zum Boden verglasten Kabinen bietet die neue Seilbahn einen Panoramablick in die Tiefe und auf die beeindruckende Gebirgskulisse mit mehr als 400 Alpengipfeln in vier Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien). Drei Jahre lang wurde geplant, weitere drei Jahre gebaut. Pünktlich zum Auftakt der Saison 2017/18 feierte das 50-Millionen-Euro-Projekt jetzt die Jungfernfahrt.

Eine Bahn der Superlative

Das Verkehrsprojekt wartet mit gleich drei Weltrekorden auf:

- die mit 127 Metern höchste Stahlbaustütze für Pendelbahnen

- der größte Gesamthöhenunterschied (1.945 Meter) in einer Sektion

- das längste freie Spannfeld (3.213 Meter)

Auch diese technischen Bestmarken führen dazu, dass die Besucher jetzt den von Pfeilern unverstellten Rundumblick genießen können. Eine Scheibenheizung verhindert zudem, dass das Glas bei widrigen Wetterbedingungen beschlägt. Sind die Sichtverhältnisse gut, reicht der Blick unter Umständen bis nach München.

Die beiden Kabinen können jeweils 120 Fahrgäste zu der Bergstation auf knapp 3.000 Metern über dem Meeresspiegel befördern. Bislang wurde pro Jahr rund eine halbe Million Besucher gezählt. Die alte Eibsee-Seilbahn aus dem Jahr 1963 war schon vor geraumer Zeit an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen. Sie wurde im April 2017 nach 1,3 Milliarden zurückgelegten Höhenmetern und 21,3 Millionen unfallfrei beförderten Gästen außer Betrieb genommen. Der Bau der neuen Seilbahn begann im Herbst 2014. Dabei wurde auch die Talstation neu errichtet. Sie erlaubt nun auf einer Ebene den Zu- und Ausstieg aus den Kabinen der Seilbahn.

Wanderer verunglückt in der Region tödlich

Über die Weihnachtsfeiertage gab es in der Zugspitzregion aber auch traurige Nachrichten. Ein Wanderer stürzte an Heiligabend auf dem Weg vom Höllental zum Kreuzeck ab. Seine Verwandten alarmierten am ersten Weihnachtsfeiertag die Polizei, als sich der 31-Jährige nicht meldete. Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Sie gehen davon aus, dass er in einer Felsrinne abgestürzt ist.

» Skitouren für Anfänger: neuer Lehrpfad im Rofan-Gebirge eröffnet

» Das sind die günstigsten Skigebiete in Deutschland und Österreich

» Kennst du die schönsten Polarlicht-Orte in Europa?

» Mehr spannende MARCO POLO Reise-News

Von Jonathan Berg

Mehr auf MSN

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Marco Polo

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon