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Traumurlaub: Das sind die 10 schönsten Ziele im Norden

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Der Norden ist immer eine Reise wert. Wir verraten dir 10 Ziele für einen unvergesslichen Traumurlaub...

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Reisen in den Norden begeistern mit rauer Natur, Abgeschiedenheit und zahlreichen Chancen auf Abenteuer. Vor allem Aktivreisende sind hier richtig. Die Reiseexperten von Travelzoo haben eine Top-Liste mit zehn wunderschönen nordischen Reisezielen zusammengestellt. Von A wie Alaska bis S wie Schweden. Lasst euch inspirieren!

1. Alaska

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Die letzte große Wildnis der Welt: In Alaska nimmt die Natur einen deutlich größeren Raum ein als die Zivilisation. Der größte Bundesstaat der USA zählt 24 Nationalparks – zwei Drittel Alaskas stehen unter Naturschutz, was auch sehr seltenen Tierarten einen Lebensraum bietet. Wie auch die atemberaubende Landschaft ist es somit die Tierwelt, die viele Besucher fasziniert. Neben Elchen, Karibus, Moschusochsen, Wölfen und Walrossen bewegt sich hier mit dem Kodiak Braunbären der größte Fleischfresser der Welt. Darüber hinaus zahlreiche Schwarz- und Braunbären, im Westen und Norden sogar Eisbären und im Denali Nationalpark der legendären Grizzly Bär. Kein Wunder also, dass Alaska vor allem für Bärenbeobachtungen beliebt ist. Darüber hinaus erwarten euch endlose Seen, Wälder, raue Flüsse und wunderschöne Gebirgsketten. Überwältigend ist auch der ca. 70 Kilometer südlich von Juneau gelegenen Tracy Arm Fjord. Seine bis zu 1.000 Meter hohen Felswände, Gletscher und Wasserfälle genießt ihr am besten während einer Schiffsreise. Dabei könnt ihr sogar Wale beobachten.

2. Baltikum

Auch die an die Ostsee grenzenden baltischen Staaten Litauen, Estland und Lettland sind wunderschöne Reiseziele für Fans des nordischen Charmes. So ist zum Beispiel die romantische Seenlandschaft Litauens mit zahlreichen Inseln und dichten Wäldern ein landschaftliches Highlight. Ebenso begeistert der Lahemaa Nationalparkan der Nordküste Estlands. Er liegt rund 70 Kilometer entfernt von Tallinn und macht seinem Namen mit zahlreichen Flüssen, Hochmooren und Stränden alle Ehre. Heißt er doch übersetzt „Land der Buchten“. Etwa ein Drittel seiner Fläche von ca. 725 Quadratkilometern ist von Wasser bedeckt. Darüber hinaus bietet er als eines der wichtigsten Waldschutzgebiete Europas zahlreichen Tieren wie Elchen, Nerzen, Luchsen und Bären einen Lebensraum. Letztere könnt ihr auch im lettischen Gauja Nationalpark beobachten. Im größten und zugleich ältesten Park der drei baltischen Statten tummeln sich mehr als 50 verschiedenen Tierarten. Kein Wunder, denn seine Natur ist zum Teil noch unberührt und nur über Wanderwege oder mit dem Boot zu erkunden. Als gut erschlossenes Naherholungsgebiet werden geführte Wanderungen, Radtouren und Kanufahrten angeboten. Lohnenswert ist eine abenteuerliche Fahrt auf der Gauja zwischen Valmiera und Sigulda.

3. Dänemark

Dänemark lohnt sich vor allem für Familienurlaube oder Menschen, die es ruhig angehen möchten. Bei einer Küstenstrecke von mehr als 7.300 Kilometern und rund 400 Inseln verwundert es nicht, dass Dänemark vor allem schöne Strände zu bieten hat. Nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt ist zum Beispiel Westjütland ein schönes Ziel für einen Strandurlaub. Hier könnt ihr zu langen Fahrradtouren durch die Natur aufbrechen und kilometerlange Strandspaziergänge unternehmen. Doch auch Nordjütland hat einiges zu bieten. Hier treffen Nord- und Ostsee aufeinander und ihr genießt besonders viele Sonnenstunden. Neben den obligatorischen Sandstränden findet ihr hier außerdem karge Steilklippen sowie blühende Heide- und Moorlandschaften. Seit kurzem leben in diesem Landstrich sogar wieder wilde Elche.

Ein Must-See für Städtetripp-Fans ist die Metropole Kopenhagen. Unternehmt zum Beispiel eine Ruderboot-Tour durch den Christianshavns-Kanal und lernt die von Kanälen durchzogene Stadt auf dem Wasserweg kennen.

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Zwischen Norwegen, Island und Schottland gelegen, befinden sich außerdem die Färöer – 18 Inseln mitten im Golfstrom. Sie gehören zwar zu Dänemark, besitzen aber eine eigene Regierung, Flagge und Sprache. Die „Schafsinseln“ sind ein besonderes Highlight. Hier erwarten euch schroffe Berge, Wasserfälle, grüne Hänge – und natürlich die Tiere, denen die Inselgruppe ihren Namen verdankt. Bekannt sind die Färöer vor allem für ihre mit Grasdächern versehenden Häuser. 

4. England

Viele denken bei einer Reise nach England direkt an einen Städtetripp nach London. Dieser lohnt sich allemal, doch das Land hat deutlich mehr zu bieten als die lebendige Metropole. Zum Beispiel die Lizard-Küstenlinie. Dabei handelt es sich um den südlichsten Teil Englands mit hübschen Stränden und Fischerdörfern. Hier sind vor allem Wanderfans richtig. Doch auch das historische Northumberland mit seinen Burgen und das aus den Romanen von Rosamunde Pilcher bekannte Cornwall mit rauen Klippen, sanften Hügeln und Stränden sowie romanitschen Cottaches sind schöne Urlaubsziele. Schon an diesem Punkt zeigt sich die Vielseitigkeit des Landes. 

Eindrucksvoll sind auch die Felsformationen der Jurrassic Coast oder die bekannten White Cliffs of Dover. Nicht zuletzt ist die durch eine etwa zehn Kilometer breite Meerenge von England getrennte Isle of Wight einen Besuch Wert. Die Insel ist eines der sonnigsten Gebiete des Landes und gilt deswegen als Englands Florida. Sie bietet mit Sandstränden, beeindruckenden Kreidefelsen, Wiesen und Seen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft ohne Massenunterkünfte. Früher als Renterparadies verschrien, fühlen sich hier mittlerweile vor allem auch Individualisten wohl. Gourmets unter euch lassen sich den „Taste Round the Island“ Radwanderweg nicht entgehen.

5. Irland

Der sattgrüne Inselstaat Irland besticht mit zahlreichen Burgen und Schlössern sowie einer einmaligen Landschaft. Ein absolutes Highlight sind die bis zu 200 Meter hohen Steilklippen von Moher an der Atlantikküste von County Clare. Sie lassen sich am besten bei einer Wanderung erkunden und bieten darüber hinaus einen Ausblick bis zu den Aran Inseln. Legendär ist auch der „Giant’s Causeway“, die meistbesuchte Touristenattraktion Irlands. Ihre rund 40.000 von Wasser umspühlten Säulen wirken wie nicht von dieser Welt. Dies ist auch der Grund für ihre ungewöhnliche Namensgebung als „Damm des Riesens“. Doch die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen sind kein mystisches Wunder, sondern das Ergebnis einer prähistorischen Vulkaneruption. Ein absolutes Muss eines jeden Irland-Urlaubs.

Wer einen aktiven Aufenthalt plant, steuern den Killarney Nationalpark an, der zahlreiche Wander- und Radwege bietet. Seine Gletscherseen Lough Leane,Muckross LakeundUpper Lake, Eichenwälder, Berge und Wasserfälle sind jede Reise wert.

6. Island

Polarlichter, Elfen und Trolle: Auch wenn Letztere in den Bereich der Märchenwelt gehören, besitzt Island einen ganz besonderen Zauber. Nicht nur die vor allem im September, Oktober  und März den Himmel zierenden Polarlichter im Norden des Landes faszinieren. Auch die eisigen Gletscherlagunen, bizarren Lavalandschaften und 26 aktiven Geysire Islands ziehen viele in ihren Bann. Dabei erreicht die Eruption des bekannten Strokkur sogar Höhen von bis zu 35 Metern. Nicht zuletzt sind auch die Wasserfälle Islands ein faszinierendes Naturschauspiel. Ein bekanntes Beispiel ist der „goldene Wasserfall“ Gullfoss nahe der Geysire des Haukadalur. Er verdankt seinen Namen seiner in der Abendsonne schimmernden Gischt, wenn der Gletscherfluss Hvítá 32 Meter in die Tiefe rauscht. Ein großartiges Fotomotiv – wie auch der Kirkjufellsfoss am wohl meistabgelichteten Berg der Insel. So liegt der Kirkjufell in eine wunderschöne Landschaft gebettet und könnte nicht nur während der Zeit der Polarlichter als Kulisse eines Fantasyfilms dienen.

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Doch wer Island besucht, kommt auch an seiner Hauptstadt Reykjavik nicht vorbei – und plant möglichst etwas Zeit ein. Nicht entgehen lassen solltet ihr euch die Aussicht von der Kirche Hallgrimskirkja auf Reykjawik selbst und den Hafen. Am Wochenende lockt das Hafenviertel mit dem Kolaportið Flohmarkt. Hier solltet ihr euch auch das preisgekrönte Konzerthaus Harpa ansehen.

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7. Kanada

Schier endlose Wälder, kristallblaue Seen und schneebedeckte Berge: Kanada ist ein wahres Outdoor-Paradies. Darüber hinaus bieten Großstädte wie Toronto, Calgary und Vancouver schöne Ziele für Städtetrips und urbane Zwischenstopps vor der nächsten Wanderung. Vor allem die Rocky Mountains begeistern mit unberührter Natur. So sind zum Beispiel Zugreisen durch die spektakuläre Landschaft beliebt. Aktive besuchen einen der vier Nationalparks der Region – Yoho, Kootenay, Jasper oder Banff. Letzterer ist der älteste Park des Landes. Hier entdeckt ihr auf einem der unzähligen Wege für Wanderer, Mountainbiker oder Reiter zahlreiche Highlights der Rockies. Oder ihr paddelt mit einem Kanu auf den Seen des Parks, wie zum Beispiel dem von Gletschern gespeisten Moraine Lake. Taucher unter euch steuern Lake Minnewanka an. Wer mag, unternimmt Kletter- oder Hubschrauber-Touren – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Auch das mystische Haida Gwaii solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Die Inselgruppe liegt rund 80 Kilometer vor der Küste British Columbias und ist ein nahezu magischer Ort, an dem ihr Bären, Adler, Wale und Seelöwen beobachten könnt. Im Gwaii Haanas National Park Reserve fühlt ihr euch in die Zeit der Ureinwohner versetzt und bestaunt verlassene Dörfer, Totempfähle und geschnitzte Kanus.  

8. Norwegen

Auch Norwegen ist eines der schönsten nordischen Reiseziele. Schier endlose Wälder werden von einsamen Seen durchbrochen und wunderschöne Bergpanoramen laden zum Wandern sowie Skifahren ein. So ist vor allem Mittelnorwegen mit seinen Bergen, Gletschern und Fjorden bei Reisenden gefragt. Wer die westlichen Fjorde wie den Hardangerfjord, den Sognefjord oder aber auch den Jostedalsbreen-Gletscher ansteuern möchte, besucht zunächst die historische Stadt Bergen. Von hier aus startet außerdem die faszinierende Zugfahrt zwischen Bergen und Oslo, die über die Hochebene der Hardangervidda führt und spektakuläre Eindrücke von den Gebirgszügen gewährt – eine der schönsten Strecken in Nordeuropa. Wer sich fragt, wie der Bau der Strecke mit rund 300 Brücken und über 180 Tunneln bei den widrigen Wetterbedingungen in dieser Höhenlage überhaupt möglich war, liest die historischen Romane der Brückenbauer-Reihe von Jan Guillou.

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In der Region Bergen solltet ihr euch auch eine Schifffahrt zu den berühmten Wasserfällen desGeiranger Fjords nicht entgehen lassen, der seit Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Nicht minder spektakulär ist der Pulpit Rock (oder auch Preikestolen). Die Felsformation ragt mehrere hundert Meter über den Lysefjord in Rogaland und lässt sich am besten bei einer Wanderung erkunden. Nicht zuletzt könnt ihr in der Region um TromsøPolarlichter beobachten.

9. Schottland

Schottland steht gleichbedeutend für die Highlands, die Schauplatz zahlreicher Filme und Romane sind. So zieht das schottische Hochland mit seiner rauen Natur und unbändigen Historie auch zahlreiche Urlauber in seinen Bann. Am besten erkundet ihr die Region bei ausgedehnten Wanderungen. So werden zum Beispiel in Edinburgh zahlreiche Tagesausflüge angeboten, die empfehlenswert sind, wenn ihr euch nicht auf eigene Faust auf den Weg machen wollt. Die schottische Hauptstadt ist geschichtsträchtig und schafft dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Berühmte Sehenswürdigkeiten sind das Edinburgh Castle, der Royal Botanic Garden und der Palace of Holyroodhouse. In letzterem residiert die Queen bei ihren Schottland-Aufenthalten. Auch ein Besuch Stirlings und des Stirling Castles lohnt sich. Die Stadt gilt als Tor zu den Highlands und war einst Schauplatz erbitterter Schlachten zwischen Engländern und Schotten. So befindet sich auf dem Hügel Abbey Craig ein Denkmal für den schottischen NationalheldenWilliam Wallace, der euch sicher aus dem Kinofilm „Braveheart“ bekannt ist.

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Doch auch der Westen Schottlands mit der Isle of Skye kann sich sehen lassen. Hier findet ihr  raue Gebirgsketten wie die spektakulären Cuillin Hills, dazu Burgen und wunderschöne Lochs (Seen, Fjorde, Meeresbuchten), Strände sowie Hafenstädte.

10. Schweden

Auch der Nachbar Norwegens lohnt sich für einen ausgedehnten Urlaub. So ist Schweden mit seinen Wäldern und Seen ein Paradies für Ruhesuchende und Wanderer. Hier bieten sich in Nordschweden sich vor allem der Sarek Nationalpark sowie der 440 Kilometer lange Kungsleden- und der 140 Kilometer lange Padjelantaleden-Wanderweg an. Südöstlich von Stockholm lockt wiederum der Tyresta Nationalpark. Doch auch die Hauptstadt selbst ist ein absolutes Highlight. Stockholm ist von einem aus etwa 30.000 Inseln bestehenden Schärengarten umgeben, der sich wunderbar zum Segeln eignet. Er erstreckt sich von Arholma im Norden bis nach Landsort im Süden und ist direkt mit der Ostsee verbunden. Kein Wunder, dass Segeln in Schweden ein absoluter Volkssport ist. Wer keinen Schein besitzt, kann die Region mit regelmäßig auslaufenden Schärenbooten erkunden. Lohnenswert ist außerdem eine  historische Bootstour durch die zahlreichen Kanäle der schwedischen Metropole und ein Besuch ihrer hübschen AltstadtGamla Stan. Letztere befindet sich wie auch das Stockholmer Schloss auf der Insel Stadsholmen.

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