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8 Reise-Tipps für Boston mit kleinem Budget

GLAMOUR-Logo GLAMOUR 08.09.2019 Manja Faulhaber
© Manja Faulhaber

Angekommen in Boston müssen wir (erneut) feststellen: Im Sommer durch die Vereinigten Staaten zu reisen ist alles andere als günstig. Mit einigen Tipps und guter Recherche klappt es dann aber doch, eine angenehme Zeit und ein kleines Budget in Einklang zu bringen

Boston ist die Hauptstadt des Bundesstaats Massachusetts und liegt an der Ostküste der USA. Gleichzeitig ist Boston eine der wohlhabendsten, ältesten und damit auch kulturell wertvollsten Städte der Vereinigten Staaten, was sie zu einem beliebten Ziel bei Reisenden macht. Nicht zuletzt beheimatet Boston viele, davon zwei auch international sehr bedeutende, Universitäten – sowohl Harvard als auch das Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, liegen im nur wenige Kilometer weit entfernten Cambridge und sind Mitverantwortlich für Reichtum und Ansehen der Stadt. Gerade im Sommer kann es aus den genannten Gründen aber leider ganz schön teuer werden – das ist aber kein Grund, das wunderschöne Boston nicht in vollen Zügen zu genießen. Mit ein bisschen Recherche und, zugegeben, auch Zufall findet man preiswerte Unterkünfte, Aktivitäten und Restaurants für einen unvergesslichen Aufenthalt.

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1. Boston zu Fuß erkunden – Back Bay und Beacon Hill

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Ein absoluter Pluspunkt zuerst: Boston ist eine absolute Fußgängerstadt, was bedeutet, dass man sich ein oft teures Bahnticket sparen kann. Geht man zu Fuß, schlägt man außerdem gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Es ist gut für die Gesundheit, kostet nichts und man begeht oft zufällig Ecken und Winkel, auf die man im Bus oder der Bahn sitzend sonst niemals gestoßen wäre. Ein gemütlicher Stadtbummel durch Bostons charmante Straßen und Gässchen in der Innenstadt ist besonders sehenswert. Auch ein Spaziergang durch den historischen Stadtteil Back Bay mitsamt des benachbarten Beacon Hill lohnt sich: Die hier stehenden Sandsteinhäuser im viktorianischen Stil gelten zu den am besten erhaltenen städtebaulichen Designs des 19. Jahrhunderts in den USA. 

2. Preiswerter Luxus im citizenM

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Im Regelfall der höchste Kostenpunkt auf der (Welt)Reise: Die Unterkunft. Vor allem im Sommer steigen die Preise für Hotels und Ferienwohnungen an beliebten Reisezielen in schwindelerregende Höhen. Eine moderne, junge Hotelkette, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein einzigartiges und preiswertes Hotelerlebnis für Reisende zu schaffen, ist citizenM. In vielen großen Städten, wie beispielsweise New York, Boston, London, Amsterdam oder Hamburg, findet man die bunten Fassaden der Hotels bereits, und das meist in bester Lage. Moderne Ausstattung und Highlights wie individualisierter Online-Checkin, kostenloses Streaming, iPads zur Steuerung der Beleuchtung im Zimmer und vieles mehr sorgen für ein unkompliziertes Reiseerlebnis. Luxus zu einem Preis, den man sich leisten kann ist etwas, von dem viele Reisende unterwegs nur träumen dürfen – ich spreche aus Erfahrung. Oft heißt es: Entweder, oder. Entweder, man legt einen ordentlichen Betrag hin für eine annehmbare Unterkunft, oder man lässt es bleiben, investiert nur wenige Euro und bereut die Entscheidung, sobald man seine Bleibe in Spe aus der Ferne sieht. Ein weiterer Pluspunkt: Neben modernem Equipment und schnellem Wifi gibt es Rückzugsorte zum Arbeiten, Sport treiben und Entspannen. Den Wiedererkennungswert stellt man durch das Interieur in Rot-, Schwarz- und Beigetönen her, die charakteristisch an allen Standorten aufgegriffen werden. Für einen zusätzlichen frischen Kick sorgen bunt bemalte Wände, individuelle Bücher, Stofftiere und Entertainment-Zubehör. Letztere (startend mit den Büchern) können Besucher sogar kaufen und als Andenken mit nach Hause nehmen. Eine gute Anlaufstelle, wenn Sie auf Reisen preiswerten Komfort haben möchten.

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3. Freedom Trail

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Der sogenannte Freedom Trail führt durch ganz Boston und verbindet auf etwa vier Kilometern gleich siebzehn historische Sehenswürdigkeiten. Gerade dann, wenn Sie nur wenige Tage Zeit haben bietet sich diese Entdeckungstour an, um einen schnellen und recht umfangreichen Überblick über die Historie der Stadt zu bekommen. Eine rote, durchgezogene Markierung auf dem Boden weist Abenteurern den Weg, startend am Boston Common im Zentrum über den Charles River, vorbei an Kirchen, Kapellen und entlang der Hafenfront bis hin zum Ende des Pfades am Bunker Hill Monument. Meiner Meinung nach eine der schönsten Teilstrecken: Am Wasser entlang bis hin zum berühmten Boston Tee-Party Museum inklusive ausgestellten Schiffen.

4. Streetart bewundern

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Eines meiner Lieblingshobbies auf Reisen: Nach Streetart ausschau halten. Bunt bemalte Hauswände, riesige Porträts oder moderne Interpretationen von Szenen und Landschaften sind nicht nur kreativ, sondern (oft) auch schön anzuschauen. In Boston gibt es kaum eine Straße, die Künstler nicht als Fundament für ihre Kreativität genutzt haben. Es gibt sogar eine ganze Straße, genannt "Graffiti Alley", in der jeder Zentimeter der Backsteinfassaden mit Streetart bedeckt wurde. Mein Lieblingsbild habe ich tatsächlich aber zufällig entdeckt – es befindet sich gegenüber der South Station und zeigt zwei Vögel in der Natur, die eine etwa zehn Meter hohe Häuserwand deutlich schöner machen. Ein wunderschöner Ort übrigens, um eine Weile innezuhalten. Auf dem grün gepflegten, seitlich mit bunten Blumen bepflanzten Rasen hat man rote Stühle und Tische aufgestellt, auf dem Parkplatz vor dem winzigen Stadtpark stehen Food-Trucks und Süßigkeitenstände – sieht ganz so aus, als hätte es dieser spezielle Ort nicht nur mir ganz besonders angetan.

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5. Entspannen im Boston Public Garden 

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Eine grüne Oase im Zentrum der Stadt: Der Public Garden. Die Parkanlage gilt als erster Botanischer Garten der Vereinigten Staaten und wurde bereits im Jahr 1837 gegründet. Etwa 25 Jahre später wurde die Grünfläche fertiggestellt und beherbergt heute unter anderem einen traumhaften See mit einem Springbrunnen, auf dem Besucher von April bis September Touren in Schwanenbooten unternehmen und an den gepflegten Blumenbeeten vorbeifahren können. Um das Boot über den See zu befördern, muss Muskelkraft aufgewendet werden: Es handelt sich um von nur einer Person bedienbare Tretboote. Am besten, Sie losen vorher aus, wer treten muss.

6. Süße Snacks im Quincy Market 

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Der Quincy Market ist ein großes Markthallen-Komplex, das mehrere Granitgebäude – darunter auch die bekannte Faneuil Hall, eines der ältesten Gebäude von Boston und einer der Anlauforte des Freedom Trail – umfasst. Durch die unmittelbare Nähe zum Hafengebiet sind die Markthallen besonders beliebt, vor allem dann, wenn der Hunger bei den Friedenspfad-Läufern eintritt. Verschiedene Bäckereien, Bistros, Schnellimbisse und Pizzerien haben hier ihre Zelte aufgeschlagen und versorgen Touristen und Einwohner der Stadt mit allem, was das hungrige Herz begehrt. Bei gutem Wetter kann man auch den Außenbereich nutzen, um Secondhand-Klamotten oder kleine Leckereien zu erwerben. Ich habe mich (natürlich) für etwas Süßes entschieden und mir einen Red Velvet Cupcake genehmigt. Sehr empfehlenswert!

7. Charles River Esplanade

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Die Charles River Esplanade befindet sich im Stadtteil Back Bay und ist eine staatseigene Parkanlage, die am Südufer des gleichnamigen Fluss verläuft. Spaziert man am Seerosenteich entlang und beobachtet den Segelbooten beim Wind aufnehmen, könnte man glatt vergessen, dass man sich in einer amerikanischen Großstadt aufhält. Die Ruhe, die nur dann und wann durch das Gelächter von Freundeskreisen und Familien, die am Ufer der Meerenge picknicken, gestört wird, genießt man am Besten mit einem Buch in der Hand auf einer der Parkbänke, mit denen die  Grünanlage großzügig bestückt wurde. Sportlich Aktive können den 27 Kilometer langen Grünstreifen nutzen, um Joggen zu gehen, oder aber den angrenzenden Fluss nutzen, um Paddeln oder Segeln zu lernen. Man kann aber auch einfach die Augen schließen und der natureigenen Komposition aus Blätterrauschen, Grillenzirpen und Vogelgezwitscher lauschen...

8. Gesund und günstig zu Abend essen in Salatbars (macht süchtig!)

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Ein Klischee, das hartnäckig an Nordamerika haftet: Hier ernährt man sich hauptsächlich von Fettigem, wie beispielsweise Burgern, Fritten und Deep Dish Pizza. Verstehen Sie mich nicht falsch – letztere wird es für mich spätestens in Chicago in peinlicher Regelmäßigkeit geben, und auch zu Burgern sage ich generell nicht nein. Dennoch bilden diese und ähnliche Gerichte heute bei den Meisten eher die Ausnahme – zu groß ist die Auswahl an Ketten und individuellen Shops, die gesunde, leckere Speisen zu günstigen Preisen anbieten. Besonders beliebt sind kreative Salate oder lecker gewürztes Gemüse mit einem besonderen Twist. In New York haben wir die leckeren Salatbars das erste Mal entdeckt und uns darüber gefreut, dass man sich die vitaminreichen Speisen sogar leisten kann – es gibt viele verschiedene Ketten mit dem gleichen Konzept. Während die einen vor allem Salate auftischen, spezialisiert man sich anderswo auf leckere Gemüsekreationen. Was sie alle eint: Das Essen ist unglaublich lecker, unglaublich gesund und dabei preiswert. Eine wunderbare Alternative zu den zugegeben doch sehr teuren Restaurants, vor allem dann, wenn man gesunde Ernährung und ein schmales Budget irgendwie koordinieren möchte.

Manja Faulhaber, 26, studierte bis Ende März Computerlinguistik und Germanistik in München. Nach fünf Jahren in den dunklen Kellern und Bibliotheken der Universität beschloss sie gemeinsam mit ihrem Freund (der das gleiche durchlebte): Wir gehen auf Weltreise! Um sich dort ihre Brötchen zu verdienen und die Welt an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen, berichtet sie wöchentlich von ihrer Reise, auf GLAMOUR.de – und ihrem neuen Magazin Faube. 

Die nächsten neun bis zwölf Monate wird sie unterwegs sein und uns wöchentlich von ihren schönsten und herausforderndsten Erlebnissen berichten. Auf dem Plan stehen bisher: Sri Lanka, Singapur, Thailand, Japan, Vietnam, Cambodia, China, Indien, USA, Hawaii und Kanada. Fortsetzung folgt... Hier finden Sie alle Weltreise-Artikel.

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