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Baden im Sommer: Was ist Badedermatitis und wie schütze ich mich?

COSMOPOLITAN-Logo COSMOPOLITAN 13.07.2018 cosmopolitan

Baden im Sommer: Was ist __Badedermatitis__ und wie schütze ich mich? © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Baden im Sommer: Was ist __Badedermatitis__ und wie schütze ich mich?

Ach ja, der Sommer…wir lieben ihn für gute Laune, warme Temperaturen, leckeres Eisund endlich wieder draußen sitzen! Zudem gibt es zahlreiche Outdoor-Aktivitäten, mit denen wir uns die Feierabende versüßen oder sich wenigstens ein bisschen Urlaubs-Feeling in den stressigen Alltag integrieren lässt.

Und was gehört wohl zu den absoluten Lieblingsbeschäftigungen im Sommer? Natürlich das Baden! Ganz unkompliziert und mit einer großen Portion Spaß können wir uns so in den Sommermonaten eine gute Abkühlung verschaffen, besonders, wenn das Thermometer mal wieder so richtig nach oben steigt. Was es aber auch dabei so alles zu beachten gibt, ist vielen gar nicht bewusst. Oder: Hast du schon mal von Badedermatitis gehört!?

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Klar, nicht zu lange in der Sonne sitzen, Sonnencreme auftragen und ausreichend trinken – das wissen wir wahrscheinlich alle. Aber Badedermatitis - nope, noch nie gehört? Wir erklären euch, worum es geht und wie ihr euch schützen könnt!

Was ist Badedermatitis?

Synonyme finden sich schon mal viele: Entenflöhe, Hundsblattern, Zerkarien oder im Fachjargon Zerkariendermatitis. Aber was genau ist das eigentlich? Bei der Badedermatitis handelt es sich um einen Hautausschlag, hervorgerufen durch Saugwürmer der Gattung Trichobilharzia, oder besser gesagt, deren Larven.

Ursachen und Symptome

Dieser Saugwurm befällt vorwiegend Wasservögel und nistet sich in deren Haut ein. Nach der Vermehrung gelangen die Larven durch den Kot der Tiere ins Wasser und sind auf der Suche nach einem Zwischenwirt, bevor sie wieder abgegeben werden und sich auf die Suche nach Wasservögeln machen. In der Regel ist dieser Zwischenwirt eine Wasserschnecke.

Leider kommt es vor, dass die Larven den Weg zu uns finden, statt zu den Schnecken und schon ist es passiert. Da wir allerdings nicht die optimalen Bedingungen hergeben, die diese Larven benötigen, sterben sie innerhalb kürzester Zeit ab. Wir sind sogenannte Fehlwirte. Dennoch verursacht der Befall Juckreiz und Lokalreaktionen, wie beispielsweise Quaddeln – das muss aber nicht unbedingt sein und jeder reagiert anders darauf.

So beugst du den Zerkarien vor

Ganz schön ekelig, oder? Klar ist, dass wir dieser Badedermatitis nur zu 100 Prozent entgehen können, wenn wir gar nicht mehr baden gehen. Einen absoluten Schutz gibt es nämlich nicht. Allerdings können wir dem Ganzen so zumindest etwas entgegenwirken:

  • Medikamentös: Quallen- und Sonnenschutz Canea, Niclosamidcreme
  • Vor dem Schwimmen mit einer wasserfesten Sonnencreme einreiben
  • Vermeiden: bekannte Risikogewässer, seichtes und sumpfiges Wasser in Ufernähe
  • Nach dem Baden sofort duschen, Badebekleidung wechseln und den Körper gut abtrocknen

Das tust du dagegen

Ist es schon zu spät, solltet ihr euch in jedem Fall zu einem Hautarzt begeben. Selbst wenn es sich bei der Badedermatitis um ein harmloses Krankheitsbild handelt, ist es in jedem Fall ratsam, einen Experten aufzusuchen. Der behandelt die betroffenen Stellen mit Antibiotika und speziellen Cremes.

So unangenehm sich diese Badedermatitis jetzt anhören mag…wir lassen uns den Badespaß davon nicht verderben!

Good-to-know: Merh Fakten zur Badedermatitis

Immunsystem

Ein mehrmaliger Erreger-Hautkontakt kann dazu führen, dass die nachfolgenden allergischen Reaktionen immer stärker werden und dadurch auch das Immunsystem angegriffen wird

Wassertemperatur

Hohe Wassertemperaturen um die 24 Grad begünstigen die Bedingungen der Zerkarien.

Häufigkeit

Sehr oft tritt eine Badedermatitis erfreulicherweise nicht auf – sogar eine Pilzinfektion ist häufiger!

Nordamerika und Mitteleuropa

Den Trichobilharzia Saugwurm gibt es weltweit, allerdings ist er vor allem in Nordamerika und Mitteleuropa beheimatet.

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