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Pilze sammeln im Herbst

Outdoor Magazin-LogoOutdoor Magazin 05.10.2018 Niklas Hager / © outdoor

© pixabay Für Pilzsammler ist im Herbst der Höhepunkt der Pilzsaison. Hier haben wir die wichtigsten Tipps zum Thema Pilze sammeln und essbare Pilze zusammengefasst.

Wo finden sich Pilze?

Viele Pilzarten mögen es feucht und warm, deshalb findet man sie oft in bemoosten Mulden und Hängen sowie nassen Baumstümpfen. Manche Arten bevorzugen die Nähe von Laubbäumen, andere die von Nadelbäumen. Unter krautigen Pflanzen, insbesondere Farn sucht man jedoch meist vergeblich. Besonders lange Wachstumszeiten brauchen Pilze nicht – einfach ein paar Regentage abwarten.

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Richtig ernten und transportieren

© Wikimedia Commons Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder dreht man den Pilz aus dem Boden, oder man schneidet ihn unmittelbar über der Erde ab. Beim Herausdrehen sollte das Erdreich jedoch wieder verschlossen werden, sonst nehmen benachbarte Pflanzen im Wuchsbereich Schaden.

Wieviel ist erlaubt?

© pixabay Einige besonders geschützte Pilzarten wie Steinpilz, Birkenpilz, Rotkappen und Pfifferlinge wie auch alle Morchelarten, unterliegen Sammelbeschränkungen und dürfen somit nur in "geringen Mengen für den Eigenbedarf" gesammelt werden. Genauere Angaben zur Menge können je nach Bundesland variieren und bei der zuständigen Kommunal- und Forstbehörde vor Ort nachgefragt werden.

Zur eigenen Sicherheit

© pixabay Essbar oder nicht essbar, das ist hier die Frage! Da viele Pilzsorten sich teils zum verwechseln ähnlich sehen, sollte im Zweifelsfalle ein zertifizierter Pilzsachverständiger gefragt werden. Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung gelten folgende Grundsätze:**Keine Panik - Ruhe bewahren! Kein Erbrechen auslösen. Kein Salzwasser geben. Und ganz wichtig: Kontaktieren Sie Ihren [http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/09_InfektionenIntoxikationen/02_Giftnotrufzentralen/lm_LMVergiftung_giftnotrufzentralen_node.html regionalen Giftnotruf].**

Die wichtigsten Herbstpilze: Marone

© Andreas Kunze > Wikimedia Commons Der essbare Maronenröhrling sieht dem Steinpilz sehr ähnlich. Eine Verwechslung wäre somit weniger tragisch. Auf Druck verfärben sich die gelblichen Röhren deutlich blau-grün. 

Die wichtigsten Herbstpilze: Herbsttrompete

© John Kirkpatrick > Wikimedia Commons Früher unter dem Namen Totentrompete hat der trichterförmige Pilz nicht viele Freunde gefunden, obwohl er einen hervorragenden Speisepilz abgibt.

Die wichtigsten Herbstpilze: Schopftintling

© H. Krisp > Wikimedia Commons Der weit verbreitete Schopftintling gilt – solange der Hut sich nicht geöffnet hat – als guter Speisepilz. Allerdings sollte man ihn schnell verwerten und nicht in Verbindung mit Alkohol verzehren.

Die wichtigsten Herbstpilze: Steinpilz

© Wikimedia Commons Der Klassiker unter den Pilzen: Der Steinpilz verfärbt sich mit zunehmenden Alter, was nicht heißen soll, dass Steinpilze mit roter, blauer oder grüner Verfärbung ungenießbar wären. 

Die wichtigsten Herbstpilze: Pfifferling

© James Lindsey > Wikimedia Commons Der Pfifferling, auch Eierschwamm oder Reherl genannt, ist ebenfalls ein Klassiker der Pilzsammler-Szene. Die einzige Verwechlungsgefahr besteht mit dem Falschen Reherl. Dies sollte keine schwerwiegenden Konsequenzen haben, da auch dieser Pilz ungiftig, jedoch für den Verzehr wertlos ist. 

Die wichtigsten Herbstpilze: Rauchblättriger Schwefelkopf

© Copyright ©2008 Landsnorkler > Wikimedia Commons Da sich der genießbare rauchblättrige Schwefelkopf im Vergleich zum grünblättrigen Schwefelkopf nur hinsichtlich der Lamellenfarbe unterscheidet, ist genaues Nachprüfen zu empfehlen. Im Unterschied zur leicht grün-gelblichen Färbung seines giftigen Zwillings, hat der rauchblättrige Schwefelkopf eine rauch-weiße Lamellenfärbung.

Die wichtigsten Herbstpilze: Hallimasch

© Stu's Images > Wikimedia Commons Auch als Honigpilz bekannt ist der Hallimsch einer der wenigen Pilze die als Forstschädlinge gelten. Der Pilzsammler kann sich also getrost bedienen. Aber Vorsicht! Auch hier besteht Verwechslunggefahr zum grünblättrigen Schwefelkopf.

Die wichtigsten Herbstpilze: Stockschwämmchen

© H. Krisp > Wikimedia Commons Das Stockschwämmchen wächst ausschließlich auf Holz. Es bestehen mehrere mehr oder weniger gefährliche Verwechslungsmöglichkeiten. Zum einen mit dem ungefährlichen Hallimasch, zum anderen aber auch mit dem giftigen grünblättrigen Schwefelkopf oder Nadelholzhäubling.

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