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Bundesliga Österreich: Andreas Dober: "Habe mich in der Rapid-Kabine fast angeschissen"

SPOX Österreich-Logo SPOX Österreich 18.04.2019
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Andreas Dober hat sich in einem Interview über seine Zeit beim geäußert. Der heutige Verteidiger von WSG Wattens sprach über den großen Respekt vor einstigen Führungsspielern der Hütteldorfer und ortet einen zusätzlichen Druck, der auf Rapid-Spielern lastet.

"Bei Rapid musst du aus einem anderen Holz geschnitzt sein und musst jede Woche liefern. Natürlich kann dieser Druck auch hemmen, vor allem wenn du von irgendeinem kleinen Klub nach Hütteldorf kommst", sagte der 33-Jährige im Gespräch mit dem .

Dober spielte bereits in seiner Jugend für die Grün-Weißen, ehe er 2004 erstmals in die Profimannschaft integriert wurde. "Wie ich als junger Spieler zur Kampfmannschaft von Rapid hochgezogen wurde, habe ich mich in der Kabine fast angeschissen", gab Dober zu. "Damals waren richtig große Namen dabei, echte Typen. Ich hatte da als Junger einen mega Respekt. Es war nicht so, dass du mit denen sofort gut Freund warst. Teilweise bist du nicht einmal angeschaut worden. Und wenn du im Training nicht gespurt bist, dann haben sie es dich extrem spüren lassen."

Andreas Dober: "Ich besitze kein violettes Leiberl"

Mit einer halbjährigen Unterbrechung durch eine Leihe in Altach war Dober insgesamt sieben Jahre lang bei den Rapidlern aktiv. 2004/05 und 2007/08 feierte er jeweils den Meistertitel in der Bundesliga, seit vergangenen Sommer spielt er für Wattens in der 2. Liga.

"Rapid ist mein Verein und wird es immer bleiben. Ich wäre nie in meinem Leben zur Austria gegangen, da hätte man mir noch so viel zahlen können", hielt Dober fest. "Ich besitze auch kein violettes Leiberl, nicht einmal eines mit schmalen violetten Streifen. Ich habe auch meiner Frau verboten, dass sie etwas Violettes anzieht. In meinem Leben gibt es nichts Violettes."

Dass Rapid aktuell nicht im Spitzenfeld der Bundesliga zu finden ist, überrascht den Wiener. "Ich hätte mir schon gedacht, dass Rapid jedes Jahr zumindest um den Titel mitspielt. Natürlich ist es durch Red Bull Salzburg schwieriger geworden, weil es in der Liga quasi eine Übermannschaft gibt."

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