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Sport aktuell

EL: Rapids Hoffnung lebt nach Nullnummer gegen Villarreal

KURIER-Logo KURIER 08.11.2018 philipp.albrechtsberger,alexander.huber

Eine starke zweite Hälfte gegen die Spanier sichert den Wienern einen Punkt und die Aufstiegschance.

Keine Tore: Andrija Pavlovic und Co. brachten den Ball nicht im Tor von Keeper Andrés Fernández unter. © APA/AFP/JOE KLAMAR Keine Tore: Andrija Pavlovic und Co. brachten den Ball nicht im Tor von Keeper Andrés Fernández unter.

An eine Europacup-Schlacht von 1968 wurde vor der Partie erinnert: Rapid hatte vor 50 Jahren Real Madrid ausgeschalten, das KURIER-Cover von damals schaffte es vergrößert (und natürlich dezent abgeändert) als Transparent in den Fanblock.

2018 ist der beherzte Auftritt gegen Villarreal bereits als Erfolg zu werten: Ein 0:0 der besseren Sorte lässt in Runde fünf in Moskau alle Chancen auf den Aufstieg.

Wie in Villarreal hatte Rapid zu Beginn eine Möglichkeit. Andrei Ivan zog nach innen, schoss aber zu schwach (11.). Der Rumäne am linken Flügel war einer von drei Neuen im Vergleich zum Debakel in Spanien. Dass Mateo Barac und Boli Bolingoli nach der Slapstick-Vorstellung beim 0:5 draußen blieben, erschien logisch. Die größte Änderung war das System mit der Rückkehr zum gewohnten 4-2-3-1.

FUSSBALL: EUROPA LEAGUE: SK RAPID WIEN - VILLARREAL © APA - Austria Presse Agentur FUSSBALL: EUROPA LEAGUE: SK RAPID WIEN - VILLARREAL

Offensive Gäste

Der angezählte Villarreal-TrainerCalleja änderte gar sieben Mann aus seiner Startelf, die im offensiven 4-1-3-2 auflief. Schlechter wurden die Gäste dadurch nicht unbedingt: Im Sturm bekam 20-Millionen-Einkauf Gerard Moreno seine Chance. Im Zentrum beeindruckte der von Arsenal heimgekehrte Santi Cazorla mit feiner Übersicht. Bei der ersten Chance rettete noch Mario Sonnleitner gegen Alfonso Pedraza (15.). Danach zeigte wieder Richard Strebinger seine Teamreife. Egal, ob es Santiago Caseres versuchte, Nicola Sansone oder Daniel Raba – stets parierte der Goalie die gut angetragenen Schüsse.

Laut wurde es im ausverkauften Stadion, als Daniele Bonera ohne Not Ivan im Strafraum rempelte. Schiedsrichter Jovanovic hatte aber kein Gastgeschenk in Form eines Elfmeterpfiffs mit (30.). Die Rapidler liefen viel, um die von den technisch besseren Gästen aufgerissenen Räume wieder zu schließen. Nach vorne gelang wenig, bis auf einen Pavlovic-Pass auf Veton Berisha – Tormann Andres Fernandez hielt (33.).

Zur Pause kam Christoph Knasmüllner für den nach einem Foul angeschlagenen Thomas Murg. Der Spielmacher tat dem spielerischen Auftritt gut. Auf dem Platz wie auf den Rängen wurde registriert, dass viel mehr möglich wäre als vor zwei Wochen. Berisha flankte auf Pavlovic, der Volley des Serben ging ganz knapp vorbei (53.).

Auf Augenhöhe

Vier Minuten später wühlte sich der Mittelstürmer zur nächsten Topchance, scheiterte aber an Fernandez. Coach Calleja reagierte mit noch mehr Offensive: Stürmer Karl TokoEkambi kam für Flügelspieler Layún. In Minute 70 war Ekambi zur Stelle – knapp drüber. Die deutlich schwungvollere Partie wurde von zwei Teams auf Augenhöhe bestritten.

Zu Beginn der Rapid-Viertelstunde musste Kühbauer die Viererkette komplett umbauen: Für den neuerlich angeschlagenen Christopher Dibon kam Außenverteidiger Bolingoli, bei den Gästen Neo-Teamspieler Fornals.

Es ging hin und her, Knasmüllner da, Ekambi dort kamen der Führung nahe. Bei der Topchance in letzter Sekunde rettete Potzmann stark auf der Linie.

In Moskau gab es hingegen ein Torfestival: Die Rangers verloren nach 3:2-Pausenführung gegen Spartak noch mit 3:4.

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