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Sport aktuell

FIFA verschärft Strafen bei Rassismus und Diskriminierung

APA-LogoAPA vor 5 Tagen grh
© Bereitgestellt von Austria Presse Agentur eG

Der Fußball-Weltverband FIFA verschärft die Strafen nach rassistischem oder diskriminierendem Verhalten. Das neue Disziplinarreglement, das am 15. Juli in Kraft tritt, sieht schon als erste Sanktion bei entsprechenden Vergehen der Zuschauer einen Teilausschluss sowie eine Strafe in Höhe von mindestens 20.000 Schweizer Franken (17.965 Euro) vor.

Wiederholungstäter können unter anderem mit Punktabzügen oder sogar Wettbewerbsausschlüssen bestraft werden. Fallen Spieler auf dem Rasen negativ auf, kann eine Suspendierung für "mindestens zehn" Spiele ausgesprochen werden. Bestraft werden sollen laut Kodex "verachtende, diskriminierende oder abwertende Worte oder Taten (egal auf welche Weise) auf der Grundlage von Rasse, Hautfarbe, ethnischer, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung, Sprache, Religion, politischer Ansichten, Einkommen, Geburt oder eines anderen Status oder Grundes".

Der FIFA-Disziplinarkodex gilt für sämtliche Wettbewerbe des Weltverbands sowie bei Freundschaftsspielen, an denen Clubs oder Nationalmannschaften beteiligt sind. Für Vorfälle in nationalen Ligen ist zunächst der jeweilige Nationalverband zuständig, in Europacup-Wettbewerben die Europäische Fußball-Union UEFA. Eine Pflicht, die FIFA-Regeln zu übernehmen, gibt es allerdings nicht.

Für die Schiedsrichter gilt ein Drei-Stufen-Plan, nach dem ein Spiel auch abgebrochen werden kann, sollte es zu Zwischenfällen kommen. Im Regelfall würde die Partie dann für den Verursacher als verloren gewertet werden. Die Clubs und Nationalmannschaften haften dabei unabhängig vom Spielort für ihre Fans. Voraussichtlich am 1. Oktober, in jedem Fall noch 2019, wird die FIFA zudem eine neue Internetseite online stellen (legal.fifa.com), auf der sämtliche Entscheidungen des Disziplinarwesens veröffentlicht werden sollen.

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