Durch Nutzung dieses Dienstes und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Umbruch in St. Pölten gibt jungen Spielern eine Chance

KURIER-Logo KURIER 17.07.2017 rw

Trotz zehn Abgängen soll es diese Saison kein Bangen um den Klassenerhalt geben, denn das junge Team soll besser durchstarten.

In die zweite Bundesliga-Saison der Vereinssaison geht der SKN St. Pölten mit vielen neuen Gesichtern. Aber viele bekannte Namen mussten gehen. Bei den zehn Abgängen in den vergangenen Wochen ging es vor allem um eine Verjüngung des Kaders. Damit soll der Klassenerhalt in der kommenden Saison einfacher zu packen sein.

St. Pöltens Trainer Jochen Fallmann will heuer öfter jubeln © APA/HANS PUNZ St. Pöltens Trainer Jochen Fallmann will heuer öfter jubeln

Mit den Flügelspielern Ümit Korkmaz, Cheikhou Dieng und Mittelfeldmann Marco Perchtold haben einige erfahrene Akteure den Verein verlassen. Der Vertrag von Angreifer Kevin Luckassen soll zudem zeitnah aufgelöst werden. Für Trainer Jochen Fallmann, der am Dienstag bei Austria Klagen in Cup mit seinem Team das erste Pflichtspiel bestreitet, besteht trotzdem kein Grund zur Sorge.

„Wir haben bis auf zwei Spieler den Stamm halten können, haben offene Stellen mit Jüngeren nachbesetzt. Sicher haben wir an Erfahrung eingebüßt, das war uns aber bewusst“, sagte der SKN-Trainer. Auf einer Position will sich St. Pölten aber noch verstärken, denn im Mittelfeld fehle ein erfahrener Mann, der auch einen Einfluss auf der Abwehrreihe hat. Denn die Null soll öfter stehen.

In der vegangenen Saison kassierten die Niederösterreicher 60 Gegentore - fast dreimal so viele wie Meister Salzburg. „Ich bin ein offensiv denkender Trainer, aber letzte Saison haben wir nur zweimal zu Null gespielt. Da müssen wir uns verbessern“, sagte Fallmann. Außerdem möchte er diesmal deutlich besser in die Saison starten.

Das „Saisonziel Nummer eins“ in St. Pölten ist es, auch nach der 2018 greifenden Liga-Reform in der obersten Spielklasse zu spielen. Der Klassenerhalt soll wenn möglich nicht erst in einem Abstiegs-Playoff gegen den Dritten der Erste-Liga geschafft werden. Wollen die St. Pöltner hinten dichtmachen, so sollen vorne vermehrt Akzente gesetzt werden. Mehr als vier Liga-Tore gelangen 2016/17 nämlich keinem SKN-Akteur.

Der im Winter geholte Lonsana Doumbouya (drei Saisontore) will diese Quote ebenso übertreffen wie die Neuzugänge Roope Riski und Devante Parker. Der 25-jährige Finne Riski kam im Frühjahr beim deutschen Drittligisten Paderborn kaum auf Touren, hat laut Fallmann seine Qualitäten aber schon bewiesen. Talent Parker, der erst 21 Jahre jung ist, wurde von Bundesligist Mainz 05 ausgeliehen. Großes Interesse wurde St. Pölten noch an der Verpflichtung von Rapids Philipp Prosenik nachgesagt.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von KURIER

image beaconimage beaconimage beacon