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Berger: Das wird das neue Team von Vettel

Heute-Logo Heute 14.07.2020
© Bereitgestellt von Heute

Sebastian Vettel muss Ferrari verlassen. Österreichs Motorsport-Ikone Gerhard Berger glaubt, seine nächste Station zu kennen.

"So wie im Fahrerlager hinter der Hand diskutiert wird, ist das Thema wahrscheinlich schon gelaufen. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Sebastian Vettel bei Racing Point auftauchen wird", sagt Gerhard Berger bei "Sport & Talk im Hangar 7" auf ServusTV.

Der DTM-Boss, ehemalige Formel-1-Star und Ex-Toro-Rosso-Miteigentümer ist blendend vernetzt. Bergers Worte über die Zukunft von Vettel haben also Gewicht.

Der vierfache Weltmeister muss Ferrari mit Saisonende verlassen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, mit ihm nicht einmal gesprochen, wie er selbst sagt. Mit 33 Jahren will er sich noch nicht aus der Formel 1 zurückziehen.

Die Optionen des Deutschen sind überschaubar. Mercedes und Red Bull haben bereits signalisiert, dass für ihn kein Platz sei. Auch beim aufstrebenden Rennstall McLaren ist kein Cockpit frei.

Das befeuert die Spekulationen um eine künftige Unterschrift bei Racing Point. Berger: "Es könnte für ihn die einzige Alternative sein, mit der er auch Rennen gewinnen kann."

Racing Point, ab nächster Saison Aston Martin, brachte in Spielberg unerwartet viel Speed auf die Strecke. So viel, dass sich die Konkurrenz bereits Sorgen macht. Bester Beweis: Renault legte nach dem großen Preis der Steiermark Protest ein. Der Vorwuf: Der Racing-Point-Bolide sei ein Plagiat des Vorjahresmodells von Mercedes, Teile womöglich regelwidrig kopiert (Stichwort: Technologietransfer). Die Kommissare ermitteln.

Für Vettel verlief der Saisonstart mit Ferrari alles andere als nach Wunsch. Zum Auftakt wurde er nach einem Dreher Vorletzter. Im zweiten Rennen wurde er von Teamkollegen Charles Leclerc unverschuldet gerammt, konnte nicht weiterfahren.

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