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Sport aktuell

Nach Reifenplatzer: Pirelli rätselt – Vettel gibt sich zahm

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 17.07.2017 berliner-zeitung
Sebastian Vettel: Getty Images © Getty Images Getty Images

Beim Großen Preis von England (hier gibt es die Renn-Highlights im Video) musste Sebastian Vettel einen schweren Rückschlag im Kampf um die WM-Krone in der Formel 1 hinnehmen. Kurz vor dem Rennende erlitt der Ferrari-Pilot einen plötzlichen Reifenplatzer. Nur Platz sieben, nur noch einen mickrigen Punkt Vorsprung im WM-Klassement zur Saisonhälfte auf den Silverstone-Seriensieger Lewis Hamilton. „Es gibt keinen Grund zur Panik oder Sorge“, sagte Vettel. Er büßte bei der großen Heim-Show von Hamilton satte 19 Punkte ein, blieb aber ungewohnt zahm.

Vettel bemühte sich um Zurückhaltung, direkt anklagen wollte er Hersteller Pirelli nicht. An seinem Wagen und am Auto von Kimi Räikkönen hielt der linke Vorderreifen kürzer als erwartet und laut Vettel auch vorhergesagt. Es sei wirklich sehr bedauerlich, erklärte Hersteller Pirelli und kündigte eine genaue Analyse zusammen mit dem Team an.

Interessant ist, dass zu Saisonbeginn eher Rivale Mercedes Probleme mit den Reifen hatte und Ferrari dank einer clevereren Teststrategie im vergangenen Jahr im Vorteil war. Klar ist, dass es letztlich mitentscheidend sein wird im langen WM-Kampf, wer dauerhaft am besten mit den Reifen umgeht. 

Sebastian Vettel © Getty Images Sebastian Vettel

Neuer Ferrari-Motor lahmt

Die angeblich 15 PS mehr durch den neuen Motor reichten auf dem Hochgeschwindigkeitskurs, auf dem 70 Prozent mit Vollgas gefahren werden, nicht. Selbst ohne die Reifenschäden an den Autos von Vettel und Kimi Räikkönen (3. Platz) war ein Sieg für Ferrari in Silverstone nicht drin. Maßgeblich für den weiteren Saisonverlauf hält Vettel weiterhin die Qualifikation. „Da holen sie drei bis sechs Zehntelsekunden gegen uns auf den Geraden raus“, sagte er. „Das schaffen wir nicht. Wir arbeiten daran, es geht aber nicht über Nacht.“ (mbr mit dpa)

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