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Red Bull droht erneut mit Ausstieg: "Das ist Mateschitz' gutes Recht!"

Formel1.de-Logo Formel1.de 15.03.2019 Norman Fischer, Co-Autor: Adam Cooper

Sollte die Formel 1 ab 2021 keine zufriedenstellende Richtung einschlagen, könnte Red Bull den Stecker ziehen, glaubt Teamchef Christian Horner

Dietrich Mateschitz und Christian Horner haben die Zukunft in der Hand © GEPA/Red Bull Dietrich Mateschitz und Christian Horner haben die Zukunft in der Hand

Red Bull droht mal wieder mit einem Ausstieg, wenn die Regeln der Formel 1 für 2021 nicht in die richtige Richtung gehen. Noch müssen sich die Formel-1-Teams auf neue Concorde-Verträge einigen, doch Liberty Media hat bereits deutlich gemacht, dass Teams mit Bonuszahlungen Abstriche machen müssen, um ein faireres Wettbewerbsumfeld zu haben - dazu gehört auch Red Bull.

Der Rennstall sorgt sich aber vor allem um die geplante Budgetgrenze, denn als einziges der drei Topteams ist man kein eigenständiger Hersteller. Inwiefern das unter der Budgetgrenze ein Nachteil ist, bleibt abzuwarten.

Teamchef Christian Horner bestätigt gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass Konzernchef Dietrich Mateschitz den Stecker ziehen könnte, wenn er mit der Zukunft der Formel 1 nicht glücklich ist: "Absolut. Und das ist auch sein gutes Recht."

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Horner: Formel 1 muss etwas zurückgeben

Zwar sei der Österreicher mit Leidenschaft beim Thema Motorsport und der Formel 1 dabei und freue sich auch auf die Partnerschaft mit dem neuen Motorenzulieferer Honda, "aber natürlich muss die Formel 1 auch selbst ihren Beitrag für die Marke Red Bull leisten", so Horner. "Sie muss aufregend sein, sie muss kosteneffektiv sein, das Racing muss gut sein, und wir müssen fair gegen Herstellerteams kämpfen können."

Ein guter Start mit Honda würde aber nichts an Mateschitz' Einstellung ändern: "In guten wie in schlechten Zeiten hat er uns immer enorm unterstützt und vermutlich mehr in die Formel 1 investiert als jeder andere", sagt Horner und verweist auf zwei Formel-1-Teams, ein Rennen in Österreich und eine Menge Werbung. "Er würde das nicht machen, wenn er nicht an den Sport glauben würde."

Offen ist noch, wann sich die Teams auf neue Concorde-Verträge einigen können. Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt: Je länger das auf sich warten lässt, desto größer ist die Chance, dass sich Teams aus dem Geschäft zurückziehen.

Ecclestone: Droht die Ausstiegswelle

"Vielleicht bleibt Mercedes in der Formel E, weil sie das für eine größere Übereinstimmung mit der Richtung der Autoindustrie halten. Und Red Bull muss nicht da sein - sie bekommen durch andere Dinge so viel Aufmerksamkeit", sagt er zu 'Motorsport-Total.com'. "Wenn sie aufhören würden, würde es ihnen nicht schaden." Auch Ferrari sei eine so große Marke, dass ihnen ein Ausstieg kaum schaden würde: "Sie könnten einfach etwas anderes im Motorsport machen."

Ecclestone findet, dass man die Angelegenheit nicht auf die lange Bank schieben darf, denn das sei für alle Seiten schlecht. Noch hat aber niemand die wichtigsten Fragen geklärt. "Wenn ich Teilhaber wäre, wäre mir wohler, wenn das alles durch ist. Fünf Jahre, alle sind glücklich, die Teams sind glücklich, die Promoter sind glücklich."

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