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Nach Lewandowski-Ansage: Bayern suchen Nachfolger

Heute-Logo Heute 13.05.2022
Lewandowski © Imago Images Lewandowski

Robert Lewandowski will die Bayern im Sommer verlassen. Der deutsche Serienmeister sucht bereits einen Nachfolger. Die Kandidatenliste ist lang.

Am Donnerstag berichteten deutsche Medien übereinstimmend, dass der polnische Torjäger seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte. Der Pole habe laut "Kicker" die Bayern-Bosse sogar darüber informiert, schon in diesem Sommer die Münchner verlassen zu wollen. Als Abnehmer gilt Barcelona. Für Lewandowski ist eine Ablöse von 40 Millionen Euro im Gespräch. 

Der deutsche Serienmeister ist bereits auf der Suche nach einem Ersatz. Prominente Namen werden bereits genannt. Allen voran Liverpool-Star Sadio Mane. Der 30-jährige Senegalese wurde bereits in den letzten Tagen mit den Bayern in Verbindung gebracht. Nun meldete die "Bild", die Bayern-Führungsetage habe bereits zu Wochenbeginn telefonisch Kontakt zum Berater des Offensivspielers aufgenommen, das Interesse deponiert. Die Bemühungen hätten sich seit Donnerstag noch verstärkt. 

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic traf Manes Berater Björn Bezemer bereits während eines Trips nach Mallorca. Auch der Vertrag des Ex-Salzburgers läuft 2023 aus. 

Dass Mane allerdings eine ähnliche Torquote wie Lewandowski (49 Volltreffer in 45 Pflichtspielen) an den Tag legt, darf bezweifelt werden. Deshalb wurde zuletzt immer wieder Romelu Lukaku als möglicher Lewandowski-Nachfolger genannt. Der Belgier ist bei Chelsea nicht restlos glücklich. Die Chemie mit Trainer Thomas Tuchel soll nicht passen. Der Angreifer steht allerdings noch bis 2026 bei den "Blues" unter Vertrag. 

Laut "90min" sollen die Bayern derweil Raheem Sterling von Manchester City auf dem Zettel haben. Der Engländer hat bei Pep Guardiola seinen Stammplatz verloren. Schon im Winter wurde deshalb über einen Wechsel zum FC Barcelona spekuliert. Die Katalanen sollen auch weiterhin die wahrscheinlichere Transfer-Adresse sein. Und die "Citizens" glauben noch, den 2023 auslaufenden Vertrag mit Sterling verlängern zu können. 

Aus der deutschen Bundesliga wird immer wieder Patrik Schick von Bayer Leverkusen genannt. Der 26-Jährige erzielte immerhin 24 Tore in 30 Saisonspielen, ist noch vor Erling Haaland zweitbester Bundesliga-Torschütze. Unter dem jetzigen Bayern-Coach Julian Nagelsmann spielte Schick in der Saison 2019/20 bereits bei RB Leipzig. Es war allerdings ein schwieriges Jahr für den Tschechen. 

Nur Außenseiterchancen gibt es wohl bei Darwin Nunez von Benfica Lissabon. Die Bayern und auch Borussia Dortmund sollen bereits länger am 22-jährigen Uruguayer dran sein. Seine Ausstiegsklausel liegt allerdings bei 150 Millionen Euro. Sebastien Haller von Ajax Amsterdam soll derweil beim BVB ein Kandidat auf die Haaland-Nachfolge sein. Für die Bayern wäre der 27-jährige Franzose wohl ein zu kleines Kaliber. 

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