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Dieser Mann ist der wahre Held von Wimbledon

DIE WELT-Logo DIE WELT 17.07.2017
© ZGB

Bei einem Show-Match brüllt ein Zuschauer unentwegt Aufschlag-Tipps von den Rängen. Das bringt die frühere Weltranglistenerste Kim Clijsters auf eine Idee, die er wohl nicht so schnell vergessen wird.

Dieser Mann geht in die Geschichte von Wimbledon ein. Gemeint ist diesmal nicht der Schweizer Roger Federer, der sich mit seinem achten Triumph bei dem Grand-Slam-Turnier unsterblich machte. Sondern ein irischer Zuschauer, der sich beim Damen-Doppel zwischen Kim Clijsters/Rennae Stubbs und Andrea Jaeger/Conchita Martinez in die Herzen der Kontrahentinnen und Tennis-Fans auf der ganzen Welt spielte.

Das auf dem offiziellen YouTube-Account der Wimbledon-Organisatoren gepostete Video wurde innerhalb von zwei Tagen rund zwei Millionen Mal angesehen.

Darin ist zu sehen, wie er sich während des Show-Matches jedoch zunächst nicht allzu viele Freunde machte, als er der Belgierin und ehemaligen Nummer eins der Welt unentwegt Aufschlagtipps entgegenbrüllte. Als er wieder einmal "Body Service" (zu Deutsch etwa: "Ziel auf den Körper") rief, hatte Clijsters genug und forderte den leicht untersetzten Mann auf, auf den Rasen zu kommen.

Und weil es in Wimbledon Tradition ist, weiße Spielkleidung zu tragen, hastet Clijsters zu ihrer Sporttasche, um ein Ersatz-Outfit für den später als Chris Quinn identifizierten Mann herauszukramen. Der BBC-Kommentator sagt nur: "Das wird nicht funktionieren." Doch, tut es. Die Spielerinnen können sich kaum halten vor Lachen, als er mit großer Entschlossenheit schließlich das Röckchen an die richtige Stelle zieht.

Unter tosendem Applaus der Zuschauer gelingt es Quinn sogar, Clijsters' ersten Aufschlag zu erreichen und einen etwas zu kurz geratenen Lop zurückzuspielen. Sogar den Volley-Return von Stubbs kann er zurückschlagen, jedoch landet der Ball im Netz.

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