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Hirscher: "Tut mir leid, so einen Sieg will ich nicht"

Heute-Logo Heute 11.01.2019

Marcel Hirscher erbte den Beaver-Creek-Sieg wegen der Disqualifikation von Stefan Luitz. Er sagt "Sorry" zum deutschen Kollegen.

Hirscher: "Tut mir leid, so einen Sieg will ich nicht" © GEPA-pictures.com Hirscher: "Tut mir leid, so einen Sieg will ich nicht"

"Stefan, tut mir leid! So einen Sieg will ich natürlich nicht". Am Donnerstag gewann Marcel Hirscher sein 65. Weltcuprennen am Grünen Tisch. Mehr als einen Monat nachdem er in Beaver Creek als Zweiter die Ziellinie überquert hatte.

Stefan Luitz, der ursprüngliche Sieger, wurde von der FIS wegen des regelwidrigen Einsatzes einer Sauerstoff-Flasche vor dem Start disqualifiziert. Es handelte sich strenggenommen um Doping. Das deutsche Ski-Team hatte das offen, nicht im Geheimen getan, weil den handelnden Personen das FIS-Verbot nicht bekannt war.

Leidtragender ist ein junger Athlet, dem sein erster und einziger Weltcup-Erfolg nach einem Monat und jeder Menge bürokratischer Bemühungen wieder weggenommen wurde. Hirscher fühlt mit seinem Kollegen.

Sein "Sorry" in der "Krone" adelt den Ski-Dominator. Mit 65 Weltcupsiegen, allein acht schon in der aktuellen Saison, ist er drauf und dran, den Allzeit-Rekord von Ingemar Stenmark (86) zu jagen und womöglich auch zu knacken. Daran verschwendet der Salzburger aber keine Gedanken.

Er will sich seine Erfolge auf der Piste erstreiten, nicht über Paragraphen in Regelbüchern.

(SeK)

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