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Schock und Trauer nach dem Tod von David Poisson

KURIER-Logo KURIER vor 6 Tagen kurier.at Redaktion

Der französische Abfahrer starb bei einem Trainingssturz in Kanada.

Die Skifamilie trauert um den Franzosen David Poisson. Der 35-jährige Abfahrer kam in einem Trainingslauf in Nakiska (Kanada) ums Leben, nachdem er von der Piste gerutscht war. Laut Augenzeugen konnten die Sicherheitsnetze den Sturz des Franzosen nicht bremsen, Poisson kollidierte mit einem Baum und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Dritte der WM-Abfahrt von Schladming (2013) hinterlässt eine Frau und einen eineinhalbjährigen Sohn.

Poisson ist das erste Todesopfer im Ski-Rennsport seit Werner Elmer (SUI), der 2002 bei einem FIS-Rennen gestorben war. Ein Jahr zuvor war die französische Super-G-Weltmeisterin Régine Cavagnoud in einem Trainingslauf in Tirol nach einem Zusammenstoß mit einem Betreuer ums Leben gekommen.

Neben der französischen Mannschaft bereiten sich aktuell auch die Schweizer Abfahrer rund um Weltmeister Beat Feuz und eine ÖSV-Trainingsgruppe in Nakiska auf die ersten Speedrennen in Lake Louise vor. Beide Teams trainierten auf der gleichen Abfahrts-Piste, die Läufer, die den Sturz und die Bergung von Poisson mitansehen mussten, stehen nach den Ereignissen unter Schock.

David Poisson, 1982 – 2017 © APA/AFP/ALEXANDER KLEIN David Poisson, 1982 – 2017

Der Österreichische Skiverband bietet den betroffenen Athleten psychologische Hilfe an.

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