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Sport aktuell

Schwarz und Reichelt bei Super-G in Kombination verletzt

APA-LogoAPA 22.02.2019 apo
Der Kärntner kann zum Slalom nicht mehr antreten © APA Der Kärntner kann zum Slalom nicht mehr antreten

Mit 1,07 Sek. Rückstand auf den französischen Weltmeister Alexis Pinturault wäre Marco Schwarz nach dem Super-G der Alpinen Kombination in Bansko in guter Ausgangsposition auf einen Podestrang gelegen. Der WM-Dritte zog sich bei der Landung nach einem Sprung allerdings eine noch nicht näher definierte Knieverletzung zu. Auch Hannes Reichelt verletzte sich und tritt zur sofortigen Heimreise an.

Reichelt erlitt nach erster Diagnose bei seinem Sturz ein Schleudertrauma. Der Salzburger klagte über zahlreiche schmerzhafte Stellen am Körper. Reichelt fädelte im oberen Streckenabschnitt bei einem Tor ein, stürzte vornüber und krachte ins Netz.

Auch Schwarz reist zu Untersuchungen heim und kann nicht am Slalom teilnehmen (13.00 Uhr MEZ). Damit kann er auch nicht mehr um die kleine Kristallkugel in der Kombination kämpfen. Wie der Österreichische Skiverband auf Anfrage mitteilte, wird Schwarz die Untersuchungen am Knie in Österreich durchführen lassen. Der Kärntner wird am Freitag sofort den Heimflug antreten.

Die Bestzeit im Speed-Teilbewerb der Kombi ging an den Schweizer Mauro Caviezel vor dem Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (0,06 Sek). Es folgen Pinturault (0,16), der jetzt die Topchance auf die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin hat, der Tiroler Romed Baumann (0,85) und der Italiener Riccardo Tonetti (0,88). Der WM-Überraschungszweite Stefan Hadalin mischt als Achter (1,00) ebenfalls noch gut mit (Stand nach 48 Läufern).

Marcel Hirscher hatte in seinem ersten Speedrennen seit dem Weltcupfinale im März 2018 in Aare 1,83 Sekunden Rückstand, mit einem guten Slalom und bei guter Piste ist aber sogar der Sprung in die Top 5 noch möglich. Christopher Neumayer hat 1,42 Rückstand, Daniel Danklmaier 1,95 und Johannes Strolz 2,07. Matthias Mayer fuhr kurz vor dem Ziel an einem Tor vorbei, bestritt den Kombi-Super-G wie andere Speedfahrer aber nur als Training für das Spezialrennen am Samstag. So auch u.a. Hannes Reichelt, der mit Nummer 60 kam.

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