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Sein Tod bewegte die Welt: Paul Walker wäre heute 45 geworden

KURIER-Logo KURIER 12.09.2018 hillevi.hofmann

2013 starb der Fast & Furious-Star bei einem Autounfall. Sein Vermächtnis ist auch nach fünf Jahren immer noch spürbar.

© Photo Press Service

Mit seinen The Fast & Furios-Filmen wurde Paul Walker (1973-2013) zum Superstar. Doch auch abseits der Rennfilme konnte der sympathische Amerikaner seine schauspielerische Leistung unter Beweis stellen. Paul Walker war jedoch vor allem eines: Treuer Freund und liebevoller Vater.

Paulo Walker © Photo Press Service Paulo Walker

160 Km/h in der 45er Zone 

2013 wurde der damals 40-Jährige bei einem Autounfall aus dem Leben gerissen. Der zuständige Gerichtsmediziner berichtete, dass Walker sowohl an dem Trauma des Unfalls, als auch an den starken Verbrennungen starb, als das Fahrzeug Feuer fing.

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Paul starb an Thanksgiving

Auch fünf Jahre nach seinem tragischen Tod trauern Fans noch immer um ihr Idol. Im August wurde dem am 30. November 2013 Verstorbenen von der Paramount ein filmisches Denkmal gesetzt: Die Doku "I Am Paul Walker" soll neben seiner Karriere auch Einblicke in das private und sozial engagierte Leben des Schauspielers geben. Gänsehaut vorprogrammiert.

Paul Walkers letzte Worte

Auch Walkers Mutter Cheryl erinnert sich darin an die letzten Worte ihres Sohnes, wie sie dem US-Magazin People verrät: "Wir haben so ein gutes Gespräch geführt, dass er völlig vergessen hat, dass er zu einer Veranstaltung eingeladen war. Dann bekam er eine Nachricht und sagte 'Oh mein Gott, ich müsste eigentlich ganz woanders sein.'" Daraufhin eilte der 40-Jährige mit seinem Freund Roger Rodas zu einer Charityveranstaltung in Santa Clarita nördlich von Los Angeles. Bei 160 Km/h verliert Rodas in einer 45er Zone die Kontrolle über den Porsche und prallt gegen einen Betonmast. Der Carrera explodierte und ging sofort in Flammen auf, so die Polizei. Beide Männer sterben noch am Unfallort.

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Der Tag, der zum Alptraum wurde

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Cheryl spricht auch über den letzten Tag im Leben ihres Sohnes. So soll Paul Walker morgens noch mit seiner damals 15 Jahre alten Tochter Meadow in der Küche gefrühstückt und über Zukunftspläne gesprochen haben. Es sei um den Urlaub gegangen und er habe einen Weihnachtsbaum für die Familie kaufen wollen. Es herrschte gute Stimmung. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass sich dieser fröhliche Tag in einen Alptraum verwandeln würde.

Auch Walkers Co-Stars kommen in der Dokumentation zu Wort. "Er war ein großes Kind" und "Er liebte die Geschwindigkeit" sind Sätze, die im Film zu hören sind.

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Vom Meeresbiologen zum Schauspieler

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Paul William Walker IV kommt am 12. September 1973 in Kalifornien zur Welt und wächst zusammen mit seinen zwei Schwestern sowie seinen zwei Brüdern in einer mormonischen Familie auf. Seine Mutter arbeitet als Model und verschafft ihrem Sohn erste Jobs in Werbespots. Dadurch kommt Paul schon früh an erste, kleinere Rollen in TV-Serien. Sein Studium der Meeresbiologe bricht er zugunsten der Schauspielerei ab. Ab 1993 widmete sich Walker nur noch seiner Schauspielkarriere.

Tochter Meadow führt Erbe ihres Vaters fort

Pauls Tochter Meadow postete vergangenes Jahr auf ihrem Instagram Account ein berührendes Kinderfoto mit ihrem Vater und forderte seine Fans auf, ebenso Gutes zu tun wie es ihr Vater Zeit seines Lebens aus Leidenschaft getan hat.

Meadow rief zu Ehren ihres Vaters auch die "Paul Walker Foundation" ins Leben. Ihre Mission: Gutes zu tun und vor allem die Umwelt zu schützen.

Paul war einer von den Guten

Seine 2010 gegründete "Reach Out World Wide"-Organisation, die Menschen nach Naturkatastrophen schnell und unkompliziert beim Wiederaufbau unterstützen soll, führt die 19-Jährige ebenfalls weiter.

Am heutigen 12. September wäre Walker 45 Jahre alt geworden. Er wäre mit Sicherheit stolz auf seine engagierte Tochter.

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