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Dschungelcamp

Kommentar: Warum das Dschungelcamp am Ende auch ein bisschen „Bildungsfernsehen“ ist

EXPRESS-Logo EXPRESS vor 4 Tagen Pia Schulte
Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren auch 2019 wieder das „Dschungelcamp“ bei RTL. © MG RTL D / Stefan Menne Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren auch 2019 wieder das „Dschungelcamp“ bei RTL.

Ab heute ist es wieder soweit. Endlich wird uns wieder jeden Abend „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich aus dem Fernseher entgegen gebrüllt.

Endlich sehen wir wieder zwölf Z-Promis dabei zu, wie sie für Geld alles tun – oft sind die gefürchteten Dschungelprüfungen ja noch harmlos gegen den von RTL angezettelten Camp-Streit.

Niemand guckt das „Dschungelcamp“

Ja, zugegeben: Das Dschungelcamp hasst man, oder man liebt es und am Ende will es ja eh niemand geguckt haben. Die hohen Einschaltquoten lügen da wohl…

Aber wahrscheinlich steckt in jedem Zuschauer ein bisschen Schadenfreude und man will ja am nächsten Tag im Büro auch über die „Promis“ lästern.

Die versierten Trash-Fans werden wieder zu Hobby-Soziologen. So ist das Dschungelcamp doch ein bisschen wie unsere Gesellschaft in Miniatur-Form.

Es treffen Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten, mit unterschiedlicher Herkunft und ganz unterschiedlichen Charakteren aufeinander. Soziale Rollen scheinen auch im Camp schnell eingenommen.

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Jeder hat im „Dschungelcamp“ seine Rolle

So gibt es meist eine Camp-Mutti, eine Zicken-Gang, einen Außenseiter, den Ruhepol und das liebenswerte „Opfer”, das die Zuschauer am Ende oft überrascht. Wir erinnern uns an Joey Heindle oder Menderes. Beide haben die Show am Schluss sogar als Dschungelkönige verlassen.

Apropos Promis… Auch in diesem Jahr hat RTL wieder ein paar echte Schätze aus der Z-Promi-Kiste ausgegraben, die jetzt ein paar abenteuerliche Tage im Regenwald verbringen, die sie so schnell vermutlich nicht vergessen werden. 

Diesmal mit dabei: Leila Lowfire, Sybille Rauch, Gisele Oppermann, Felix van Deventer, Chris Töpperwien, Sandra Kiriasis, Tommi Piper, Doreen Dietel, Domenico de Cicco, Evelyn Burdecki, Bastian Yotta und Peter Orloff.

Viele „Dschungelcamp“- Kandidaten kennt man nicht

Da stellt sich – wie in jedem Jahr – dieselbe Frage: Wer sind diese Menschen da eigentlich, die vermutlich neben ihren Luxusgegenständen auch ein gewisses Maß an Würde ablegen?

Während die jüngeren Zuschauer – ich würde mich mit 25 dazu zählen – eher bei Leila Lowfire, „Love Island“-Tobi und Bastian Yotta mit dem Kopf nicken, verstehen etwas ältere Zuschauer bei diesen Personen wahrscheinlich oft nur Bahnhof. Die einen fragen: „Ähm, wer?“ und die anderen sagen „Ach der…“ – So gleicht es sich aus.

Dabei kann noch mal in drei Kategorien unterschieden werden: „Kenne ich“, „Kenne ich nicht“ und „Schon mal gesehen, aber der Name fällt mir nicht ein“. So sollte am Ende doch für jeden etwas dabei sein.

Am Ende „kennt“ man alle„Dschungelcamp“-Kandidaten

Fest steht aber: Wenn das Dschungelcamp vorbei ist, „kennt“ jeder jeden.

Oder hat ihn zumindest dann schon mal gesehen – und wird sagen: „Ach, das ist doch der/die aus dem Dschungelcamp“. Das zuvor noch unbekannte Gesicht, ist jetzt doch nicht mehr so unbekannt.

Wahnsinn, wie schnell ein mehr oder weniger bekannter Promi dann auf einmal den Job wechselt. Letztendlich sind dann alle „Dschungelcamper“.

Und die Moral von der Geschichte? „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ gehört irgendwie doch ein bisschen zum „Bildungsfernsehen“.

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